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Opened 5 years ago

Closed 4 years ago

#4094 closed Aufgabe (bleibt so)

Fortbildungskonzept für Nextcloud

Reported by: Rüdiger Kupper Owned by: Rüdiger Kupper
Priority: bald erledigen Milestone: Schuljahr 2022/23
Component: Unterricht: SchILF Severity: beeinträchtigt den Unterricht einiger Lehrer
Keywords: Cc: kau, netzwerk, tabletteam

Description

Inzwischen haben eine Reihe von Kollegen nach einer Fortbildung zur Kepler-Cloud gefragt. Wir sollten dazu also in jedem Fall Fortbildungen anbieten.
Nach einiger Überlegung (die Kollegen sind schon mehr als ausgelastet mit anderen Fortbildungen zu Schuljahresbeginn) schlage ich vor, dass wir etwa zwei Grundfortbildungen anbieten, die verpflichtend für die Kollegen sind. Dort wird es dann um die Basisfunktionalität gehen, also den Dateiaustausch, Dateisynchronisation u.s.w. Das sollten einfach alle Kollegen heherrschen.
Für die weiteren Funktionen der Cloud (z.B. Funktionen wie Fachschaftskalender, Videokonferenzen, gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten, etc.) können wir dann Fortbildungen für interessierte Kollegen anbieten.

Den Grundstock würde ich aber wirklich gerne verpflichtend haben.
Was meint Ihr?

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comment:1 by lehm, 5 years ago

Lieber Rüdiger,
ich würde von verpflichtenden Fortbildungen absehen, ich glaube, damit würde man mehr Ablehnung schaffen, als es tatsächlich bringt.
Vielleicht kann man mit einer klar strukturierten Übersicht, die zeigt, was mit Nextcloud alles möglich ist und wo die Vorteile gegenüber der iCloud und anderen Clouds liegen mehr Interesse bei den Kollegen schaffen. Wer interessiert ist, wird sich vieles selber beibringen, bzw. dann auch gern eine Fortbildung besuchen. Wer auch mit so einer Übersicht kein Interesse schöpft, wird vermutlich auch nicht mit einer Pflichtveranstaltung überzeugt. Immerhin haben wir durch die iPads ja ein zweites Ökosystem...
Ich muss mich selbst erst tiefer mit Nextcloud und deren (dessen?) Möglichkeiten auseinandersetzen.
Können wir das mal in einer Pause oder unserem ersten Netzwerktreffen besprechen?

comment:2 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Klar, das Netzwerkteam sollte so gut mit der Cloud Bescheid wissen, dass wir es an die Kollegen weitergeben können.

Das Netzwerkteam hat seit Anbeginn immer auf freiwillige Informationen gesetzt. Wir bieten unser Netzwerk-System an, pflegen es und entwickeln es kontinuierlich weiter. Wir informieren die Kollegen über Neuerungen (dieser Teil bleibt leider oft auf der Strecke, mangels Zeit) und setzen darauf, dass die Kollegen den Mehrwert unserer Dienste selbst entdecken. Auch weil, genau wie Du sagst, verpflichtende Fortbildungen meist eher unwillig aufgenommen werden.

Soweit jedenfalls unsere etwas blauäugige Hoffnung. Nur hat sich die in den vergangenen zehn Jahren kaum bestätigt. 90% der Software und Dienste, die wir bereitstellen, entdecken die Kollegen nie. Frag z.B. mal nach der Schulkonsole, Klassentauschordnern, Projektordnern. Ich glaube, fast niemandem sagt „Schulkonsole“ überhaupt etwas, obwohl die seit Jahren auf der Paedml-Startseite verlinkt ist. Die ziemlich umfangreiche Software auf den Schulrechnern ist ebenfalls weitgehend unbekannt, obwohl sicher jeder in der Lage ist, die Programmliste aufzurufen und einfach auszuprobieren: die Kollegen machen es nicht. Ich glaube, viele denken bis heute, dass die in der Schnellstartleiste verlinkten Prigramme die einzigen sind.

Sicher sind die Kollegen nicht uninteressiert oder unwillig, es fehlt vermutlich einfach die Zeit und Gelegenheit, unser Ökosystem selbst zu erkunden. Daher bin ich inzwischen schon der Ansicht, dass wir die Vorteile und Möglichkeiten aktiv (Push-Prinzip statt Pull-Prinzip) kommunizieren müssen. Ob das in Form verpflichtender Fortbildungen erfolgen muss, da bin ich auch skeptisch. Allerdings erweist sich, dass freiwillige Angebote nicht in Anspruch genommen werden: die Fortbildung von Markus Nothdurft wurde mangels Anmeldungen abgesagt. Da sollte es u.a. um die Grundlagen zur Cloud gehen. Und das ist komisch, weil mich zuvor Kollegen explizit darauf angesprochen haben, dass sie sich eine Fortbildung zur Cloud wünschen. Wenn sich dann niemand anmeldet kann das eigentlich nur heißen, dass den Kollegen schlicht die Zeit fehlt. Das erklärt auch, warum niemand einfach mal eine halbe Stunde vorm Schulrechner sitzt und Programme ausprobiert.

Wenn wir den Kollegen die Arbeit an der Schule erleichtern wollen (und das ist ja unser Ziel), dann sind wir also in einer Zwickmühle: freiwillige Angebote werden trotz vielleicht vorhandenem Interesse nicht wahrgenommen und verpflichtende Angebote werden als lästig empfunden.

Heute hat mich ein Kollege diesbezüglich an eine Idee erinnert, die wir schon seit Jahren wälzen: ein pädagogischer Tag zum Thema würde sicher besser aufgenommen (mit Unterrichtsentlastung natürlich). Vielleicht sollten wir das mal wieder ins Auge fassen.

in reply to:  1 comment:3 by Stephan Richter, 5 years ago

Replying to lehm:

Wer auch mit so einer Übersicht kein Interesse schöpft, wird vermutlich auch nicht mit einer Pflichtveranstaltung überzeugt. Immerhin haben wir durch die iPads ja ein zweites Ökosystem...

Das Tablet-Team propagiert gerade fleißig die Vorteile der nextcloud, wenn es darum geht Schülerarbeiten auf den Tablets von Stunde zu Stunde zu sichern. Da ergänzen sich die Ökosysteme ausgezeichnet.

Und auch in der TeacherTool Fobi werde ich den Kollegen zeigen, wie sie ihre verschlüsselte Notendatenbank per WebDAV automatisiert auf der Cloud sichern können.

Last edited 5 years ago by Stephan Richter (previous) (diff)

comment:4 by lehm, 4 years ago

Milestone: Schuljahr 2021/22 → Schuljahr 2022/23
Resolution: → bleibt so
Status: new → closed

Die Cloud sickert so langsam in die Köpfe der Kollegen, denke ich.

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