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Opened 13 years ago

Closed 11 years ago

Last modified 11 years ago

#1135 closed Verbesserung (erledigt)

Linuxmusterclients auf linuxmuster.net umstellen

Reported by: Rüdiger Kupper Owned by: Rüdiger Kupper
Priority: schnell erledigen Milestone: Umstellung Clients Linuxmusterlösung/Linux
Component: Webdienst: Linuxmusterlösung Severity: beeinträchtigt keinen Unterricht
Keywords: Cc: bau, jas

Description

Momentan laufen die Clients noch mit dem alten Paedml-Client-Paket für Ubuntu 10.04, also der vorletzten LTS-Version. Nachdem auf dem Server nun ein linuxmuster.net 6 läuft, könnten die Clients auch das linuxmuster.net-Clientpaket bekommen.

Allerdings funktioniert momentan alles, ich sehe keinerlei Problem beim Betrieb der Clients. Daher wäre ich dafür, dieses Ticket so lange zurückzustellen, bis wir das nächste Versionsupgrade auf den Clients machen (also 14.04 (t-Serie)).

Change History (9)

comment:1 by Rüdiger Kupper, 13 years ago

Ich habe mich gestern mal etwas genauer mit dem linuxmuster.net-Clientpaket beschäftigt. Das ist im linuxmuster-Wiki ganz gut beschrieben, so dass ich's gar nicht aufsetzen musste.

Ergebnis:

  • Das linuxmuster.net-Clientpaket macht beim Mounten des CIFS nichts wesentlich anders als der alte paedml-Client.
  • Der einzige Unterschied liegt in der Herangehensweise, wie die Nutzer das Profil des "Template-Nutzers" (linadmin) übergebraten bekommen:
    • beim alten Client konnte man festlegen, welche Verzeichnisse mit dem Template überschireben werden (hab ich bei uns komplett deaktiviert)
    • beim neuen Client wird erstmal komplett das Profil von linadmin kopiert, und man kann festlegen, welche Verzeichnisse danach aus dem Profil des Nutzers eingelinkt werden.

Dieses Verfahren des Template-Nutzers ist mir noch immer etwas suspekt. - Es hat gewisse Vorteile (Voreinstellungen lassen sich erheblich einfacher verwalten, als ich das momentan auf den LtspServern machen muss. Da schlage ich mich mit verschiedenen Mechanismen (systemweites gconf, dconf, Skeletons, ...) herum. Beim linuxmuster-Ansatz loggt man sich als linadmin ein und konfiguriert den Nutzer so, wie man's möchte. Das ist erstmal einfacher.)

  • Es hat aber auch Nachteile: Konfigurationen der Nutzer gehen erst einmal nach dem Logout verloren, außer wir nehmen das entsprechende Konfig-Verzeichnis in die Liste auf, die "überleben" sollen. Solange die Nutzer nur einen kleinen Satz von Programmen verwenden ist das kein Problem. Aber bei Edubuntu sind um die 150 Programme installiert, die oft ihr eigenes Konfig-Verzeichnis im Home des Nutzers anlegen.

Der Ansatz ist eben prinzipiell unterschiedlich: Die LML-Lösung möchte, dass jeder Nutzer beim neuen Login wieder eine "saubere" Umgebung vorfindet. Konfigurationen *sollen* gar nicht überleben, außer bei solchen Ausnahmen wie Firefox und Thunderbird.
Ich verfolge eigentlich eher den Ansatz, dass die Nutzer die Freiheit haben sollen, ihre Umgebung so einzurichten, wie sie wollen, und nicht jedesmal von vorne anfangen müssen.

Wenn wir beim Linuxmusterverein mit dem Thema "LML-Clients&LTSP" einsteigen wollen, müssen wir uns zu dieser unerschiedlichen Herangehensweise irgendwie positionieren. Es könnte sein, dass wir dann die restriktive "Überbrat-Methode" übernehmen müssen.

comment:2 by Rüdiger Kupper, 13 years ago

Weitere Beobachtung:

Unsere LtspServer sind bereits jetzt fast vollständige LML-Clients:
Das linuxmuster.net-Clientpaket besteht aus drei Einzelpaketen:

limuxmuster-auth
Das sorgt für die LDAP-Anbindung. Die haben wir auf unseren LtspServern von Hand eingerichtet.
linuxmuster-shares
Das sorgt für das Mounten der CIFS-Shares beim Login, mittels pam-mount. Das habe ich ebenfalls von Hand eingerichtet.
linuxmuster-profile
Das etabliert den "Überbratmechanismus" des Template-Nutzers. Das haben wir derzeit auf den LtspServern nicht.

Unsere Server machen also fast nichts mehr anders, als ein regulärer LML-Client. Und statt die ersten beiden Punkte von Hand einzurichten, hätten wir vermutlich auch die linuxmuster.net-Pakete installieren können.

comment:3 by Rüdiger Kupper, 13 years ago

Milestone: Serverumstellung linuxmuster.net 6 → Paedml-Update auf Trusty LTS

comment:4 by Rüdiger Kupper, 12 years ago

Milestone: Server-Update auf LML 6.1 → Umstellung Clients Linuxmusterlösung/Linux

comment:5 by Rüdiger Kupper, 11 years ago

Owner: changed from bau to Rüdiger Kupper
Priority: geringste → hoch
Status: new → accepted

comment:6 by Rüdiger Kupper, 11 years ago

Bin dabei, unsere LM-Clients auf die Linuxmuster-Pakete umzustellen.

  • Paketquelle eingetragen
  • Pakete 'linuxmuster-client-{auth,shares,profile}' installiert
    • 'linuxmuster-client-shares' macht bei der Konfiguration Probleme (findet die IP des Linuxmuster-Servers nicht heraus und bricht ab. Problem ist vermutlich, dass es bei uns keine feste IP gibt, sondern der Name paedml verwendet wird.
    • ich habe das pam-mount-Skript aus dem Linuxmuster-Template extrahiert und dort die Server-IP manuell durch paedml ersetzt.
    • außerdem war eine Neuinstallation des Pakets libpam-mount erforderlich.
    • als Vorlagenbenutzer ist in /etc/linuxmuster-client/profile/profile.conf linadmin konfiguriert. Dieses Homeverzeichnis räume ich gerade auf.
WICHTG
  • Das letzte Image, das ohne die linuxmuster-Pakete konfiguriert war, ist trusty-2015-05-25-0218.cloop. Dorthin zurückkehren, falls etwas nicht funktioniert!

comment:7 by Rüdiger Kupper, 11 years ago

Ein erstes benutzbares Image mit den linuxmuster-client-Paketen wird gerade hochgeladen.

comment:8 by Rüdiger Kupper, 11 years ago

Cc: bau jas added
Resolution: → erledigt
Status: accepted → closed

Konfiguration der linuxmuster-client-Pakete ist jetzt abgeschlossen. En aktuelles Image ist erstellt und hochgeladen und wird soeben von allen erreichbaren Workstations gesynct.

Die Vereinigung des "Profilmechnismus" der Linuxmusterlösung mit unseren ja noch existierenden LtspServern und den ebenfalls noch immer existierenden Windows-Clients ohne aktuelle `linuxmuster-client'-Pakete war nicht einfach. Ich musste einige "Verbiegungen" machen, die in der Linuxmusterlösung nicht vorgesehen sind, damit alles auf allen Clienttypen läuft.

Übersicht

Windowsclients
Was die Windowsclients machen, weiß ich nicht genau. Die arbeiten wohl noch mit einer alten Version des linuxmuster-client-Paketes für Windows. Jedenfalls richten sie auch lokale Accounts ein und verlinken "Eigene Dokumente" ins Serverhome des Users (?). Ich nehme an, die Windows-Clients auf ein aktuelles linuxmuster-client umzustellen, können wir uns sparen!
LtspClients
Die LtspClients mounten beim Login des Nutzers sein komplettes Homeverzeichnis vom Server. Alle Konfigdateien liegen damit wie erwartet im Homeverzeichnis des Nutzers. So machten es bislang auch unsere Linuxmusterclients. Das wurde jetzt umgestellt:
Neue Linuxmusterclients
Die Linuxmusterclients kopieren jetzt bei jedem Login das Homeverzeichnis des "Vorlagennutzers" und verlinken dann die gewünschten Konfigurationsdateien in das "einstellungen"-Verzeichnis des Nutzers. Bei uns ist der Vorlagennutzer linadmin. Sein Homeverzeichnis auf den Clients habe ich entsprechend aufgeräumt. Damit der Nutzer auf den neuen Linuxmusterclients alle Einstellungen und den selben Desktopinhalt wie auf den LtspClients sieht, und damit Firefox und Thunderbird in allen drei Szenarien (Windows, Ltsp, Linuxmuster= ein gemeinsames Profil teilen, musste ich eine einige ungewohnte Verlinkungen setzen. Jetzt scheint tatsächlich alles in allen Szenarien zu funktionieren. Die Linkstruktur kann aber deutlich vereinfacht werden, wenn Ltsp und/oder Windowsclients abgeschafft werden! :-)

Die Verlinkung beschreibe ich demnächst in diesem Ticket.

Verwendung

Die neuen Linuxmusterclients können parallel zu den existierenden LtspClients und WindowsClients verwendet werden. Konfigurationen und Mozilla-Profile sind geteilt.

Eine Beobachtung
Ein Hauptgrund, von unserem alten Verfahren (komplettes Homeverzeichnis per Samba mounten) auf das linuxmuster-client-Verfahren umzustellen, waren die langen Login-Zeiten, bis das Homeverzeichnis zur Verfügung stand. Leider benötigt auch das linuxmuster-client-Verfahren entsprechend lange Loginzeiten, denn auch das erlaubt Nutzerinteraktion erst, wenn alle Mounts durchgeführt wurden -- egal ob ins Homeverzeichnis oder nach Home_auf_Server. Sollte sich herausstellen, dass das linuxmuster-Verfahren hier gar keinen Gewinn bietet, weiß ich nicht, ob die Umstellung überhaupt gelohnt hat. Der Wartungsaufwand mit dem "Profil"-Mechnismus ist jedenfalls größer...

comment:9 by Rüdiger Kupper, 11 years ago

Hm, die Idee, das Home nicht direkt zu mounten, sondern in ein Untervrrzeichnis, und dann tausend Links von Hand zu setzen, erschließt sich mir nicht.
Das wird nur dazu führen, dass der Nutzer denkt, Linux funktioniert nicht richtig, weil ständig seine Einstellungen verschwinden.
In der Regel sollen doch alle Einstellungen des Nutzers überleben, bis auf sehr wenige Ausnahmen. Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, das Home normal zu mounten und dann gewisse Dateien lokal zu verlinken, statt umgedreht?
Edubuntu bringt ca. 150 Programme mit, die alle Konfigurationen ins Homeverzeichnis schreiben. Soll ich die alle von Hand in die Linkliste eintragen?

Wenn sich abzeichnet, dass der Login dadurch nicht schneller wird, kann ich mirvorstellen, auf das Paket linuxmuster-client-profile zu verzichten, und das Home wieder direkt zu mounten -- wie in jedem Linux-Netzwerk üblich.

Note: See TracTickets for help on using tickets.