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Image Ambitionierter Albrecht (Release Notes)
Liebe Kollegen, am 19. Dezember 2015 haben wir auf den Linuxrechnern des Kepler-Gymnasiums ein aktualisiertes Betriebssystem-Image (Codename: "Ambitionierter Albrecht") ausgerollt. Es ist das erste in einer geplanten Reihe vierteljährlicher Releases.
Von rolling releases zu point releases
Aus den Zeiten, in denen unser Netzwerk als Linux Terminal Server/Clients betrieben wurde, waren Sie es gewohnt, dass die Software auf unseren Linux-Rechnern kontinuierlich und im laufenden Betrieb aktualisiert wird (rolling releases). Die Software lief zentral auf unseren sieben LTSP-Servern, die Klassenraumrechner dienten nur als "Sichtgeräte". Das hatte den Vorteil, dass Sie von Sicherheits- und Betriebssystemaktualisierungen immer zeitnah profitiert haben; die Bereitstellung neuer Software war auf den Servern kurzfristig möglich.
Da das Client/Server-System wegen seines eingeschränkten Benutzerkomforts gern kritisiert wurde, und mit Verfügbarkeit finanzieller Mittel und günstiger Hardware, haben wir in den vergangenen Jahren auf ein Netzwerk aus Einzelplatzrechnern umgestellt, die einmal ein Betriebssystem-Image vom Server beziehen, das dann lokal installiert und betrieben wird. Das hat den Vorteil, dass die Rechner eher das Verhalten zeigen, das Sie von zuhause gewohnt sind (grafisches Feedback, 3d-Fähigkeit, Wiedergabe von CDs/DVDs, etc.).
Die Bereitstellung der Software ist damit allerdings umständlicher geworden. Wir müssen bei jeder Änderung ein vollständiges neues Betriebssystem-Image erstellen und an alle Rechner im Kepler-Gymnasium verteilen. Das ist einerseits aufwändig und birgt andererseits die Möglichkeit, dass beim Verteilen des Images etwas schief läuft. Möglicherweise waren die Rechner noch mit dem Herunterladen des Images beschäftigt, wenn Sie morgens in den Klassenraum kamen. Bei manchen schlug die Aktualisierung fehl, so dass sie mit einem veralteten Image weiter liefen, was für uns aber kaum zu bemerken ist, da wir nicht jeden einzelnen Rechner kontrollieren können. Zudem birgt die laufende Verteilung von Updates immer die Gefahr von Regressionen (etwas, was eben noch ging, funktioniert plötzlich nicht mehr).
Um einerseits diese Unwägbarkeiten für Sie zu minimieren und andererseits den Wartungs- und Kontrollaufwand für das Netzwerkteam zu reduzieren, werden wir zukünftig aktualisierte Betriebssystem-Images im Quartalsabstand verteilen (point releases). Das bringt einige Vorteile:
- Die Software und das Nutzer-Interface bleiben über drei Monate lang stabil, so dass Sie leichter Routinen für den täglichen Gebrauch und den Unterricht entwickeln können.
- Wir durchlaufen vor dem Ausrollen die üblichen Phasen (feature freeze, release candidate, beta test, regression tests), was die Qualität der ausgerollten Images verbessert.
Änderungen, auch Fehlerbehebungen, werden aber erst ins jeweils nächste Release eingehen. In wichtigen Fällen sind natürlich weiterhin Zwischenaktualisierungen möglich.
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