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Can't synchronize with repository "keplertools" (/srv/svn/keplertools does not appear to be a Subversion repository.). Look in the Trac log for more information.
- Timestamp:
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Dec 24, 2013, 7:38:08 PM (13 years ago)
- Author:
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Rüdiger Kupper
- Comment:
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v16
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v17
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| 179 | 179 | „Danke." |
| 180 | 180 | |
| 181 | | Nach einigen Minuten war dann alles so weit. Mit dem Sack über dem Rücken ging der Student auf die angelehnte Tür des Weihnachtszimmers zu. Einen Moment blieb er stehen. Er hörte die Stimme von Herrn Lemm, der gerade sagte: „Wisst ihr, wer jetzt gleich kommen wird? Ja, Petra, der Weihnachtsmann, von dem wir euch schon so viel erzählt haben. Benehmt euch schön brav ..." |
| | 181 | Nach einigen Minuten war dann alles so weit. Mit dem Sack über dem Rücken ging der Student auf die angelehnte Tür des Weihnachtszimmers zu. Einen Moment blieb er stehen. Er hörte die Stimme von Herrn Lemm, der gerade sagte: „Wisst ihr, wer jetzt gleich kommen wird? Ja, Petra, der Weihnachtsmann, von dem wir euch schon so viel erzählt haben. Benehmt euch schön brav..." |
| 182 | 182 | |
| 183 | 183 | Fröhlich öffnete er die Tür. Blinzelnd blieb er stehen. Er sah den brennenden Baum, die erwartungsvollen Kinder, die feierlichen Eltern. Es hatte geklappt, jetzt fiel die Falle zu. „Guten Tag, liebe Kinder", sagte er mit tiefer Stimme. „Ihr seid also Thomas und Petra. Und ihr wisst sicher, wer ich bin, oder?" |
| … |
… |
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| 185 | 185 | „Der Weihnachtsmann", sagte Thomas etwas ängstlich. |
| 186 | 186 | |
| 187 | | „Richtig. Und ich komme zu euch, weil heute Weihnachten ist. Doch bevor ich nachschaue, was ich alles in meinem Sack habe, wollen wir erst einmal ein Lied singen. Kennt ihr .Stille Nacht, heilige Nacht'? Ja? Also!" |
| | 187 | „Richtig. Und ich komme zu euch, weil heute Weihnachten ist. Doch bevor ich nachschaue, was ich alles in meinem Sack habe, wollen wir erst einmal ein Lied singen. Kennt ihr ,Stille Nacht, heilige Nacht'? Ja? Also!" |
| 188 | 188 | |
| 189 | 189 | Er begann mit lauter Stimme zu singen, doch mitten im Lied brach er ab. „Aber, aber, die Eltern singen ja nicht mit! Jetzt fangen wir alle noch mal von vorne an. Oder haben wir den Text etwa nicht gelernt? Wie geht denn das Lied, Herr Lemm?" |
| … |
… |
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| 205 | 205 | Seine Frau stieß ihn in die Seite, und als er die erstaunten Blicke seiner Kinder sah, verstummte Herr Lemm. |
| 206 | 206 | |
| 207 | | „Holder Knabe im lockigen Haar", sagte der Weihnachtsmann, „schlaf in himmlischer Ruh. Das nächste Mal lernen wir das besser. Und jetzt singen wir noch einmal miteinander: .Stille Nacht, heilige Nacht'." |
| | 207 | „Holder Knabe im lockigen Haar", sagte der Weihnachtsmann, „schlaf in himmlischer Ruh. Das nächste Mal lernen wir das besser. Und jetzt singen wir noch einmal miteinander: ,Stille Nacht, heilige Nacht'." |
| 208 | 208 | |
| 209 | 209 | „Gut, Kinder", sagte er dann. „Eure Eltern können sich ein Beispiel an euch nehmen. So, jetzt geht es an die Bescherung. Wir wollen doch mal sehen, was wir hier im Sack haben. Aber Moment, hier liegt ja noch ein Zettel!" Er griff nach dem Zettel und las ihn durch. |
| … |
… |
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| 218 | 218 | „Nein." |
| 219 | 219 | |
| 220 | | „Nein, lieber Weihnachtsmann, heißt das immer noch. Aber jetzt kommen wir zu dir, Petra. Du sollst manchmal bei Tisch reden, wenn du nicht gefragt wirst, ist das wahr?" Petra nickte. „Gut so", sagte der Weihnachtsmann. „Wer immer nur redet, wenn er gefragt wird, bringt es in diesem Leben zu nichts. Und da ihr so brave Kinder seid, sollt ihr nun auch belohnt werden. Aber bevor ich in den Sack greife, hätte ich gerne etwas zu trinken." Er blickte die Eltern an. |
| | 220 | „Nein, //lieber Weihnachtsmann//, heißt das immer noch. Aber jetzt kommen wir zu dir, Petra. Du sollst manchmal bei Tisch reden, wenn du nicht gefragt wirst, ist das wahr?" Petra nickte. „Gut so", sagte der Weihnachtsmann. „Wer immer nur redet, wenn er gefragt wird, bringt es in diesem Leben zu nichts. Und da ihr so brave Kinder seid, sollt ihr nun auch belohnt werden. Aber bevor ich in den Sack greife, hätte ich gerne etwas zu trinken." Er blickte die Eltern an. |
| 221 | 221 | |
| 222 | 222 | „Wasser?", fragte Frau Lemm. |
| … |
… |
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| 226 | 226 | „Mein Herr!", sagte Herr Lemm, aber seine Frau war schon aus dem Zimmer. Sie kam mit einem Glas zurück, das sie dem Weihnachtsmann anbot. Er leerte es und schwieg. |
| 227 | 227 | |
| 228 | | „Merkt euch eins, Kinder", sagte er dann. „Nicht alles, was teuer ist, ist auch gut. Dieser Whisky kostet etwa 50 DM pro Flasche. Davon müssen manche Leute einige Tage leben und eure Eltern trinken das einfach runter. Ein Trost bleibt: Der Whisky schmeckt nicht besonders." |
| | 228 | „Merkt euch eins, Kinder", sagte er dann. „Nicht alles, was teuer ist, ist auch gut. Dieser Whisky kostet etwa 50 DM pro Flasche. Davon müssen manche Leute einige Tage leben, und eure Eltern trinken das einfach runter. Ein Trost bleibt: Der Whisky schmeckt nicht besonders." |
| 229 | 229 | |
| 230 | 230 | Herr Lemm wollte etwas sagen, doch als der Weihnachtsmann die Rute hob, ließ er es. |
| … |
… |
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| 306 | 306 | Die Kinder liefen auf die Diele. „Kommt!", schrien sie, „Engel Gabriel will uns was erzählen." Herr Lemm sah seine Frau an. |
| 307 | 307 | |
| 308 | | „Halt mir die Kinder etwas vom Leibe", flüsterte er, „ich rufe jetzt die Polizei an!" „Tu es nicht", bat sie, „denk doch daran, was in den Kindern vorgehen muss, wenn Polizisten..." Das ist mir jetzt völlig egal", unterbrach Herr Lemm. „Ich tu's." |
| | 308 | „Halt mir die Kinder etwas vom Leibe", flüsterte er, „ich rufe jetzt die Polizei an!" „Tu es nicht", bat sie, „denk doch daran, was in den Kindern vorgehen muss, wenn Polizisten..." „Das ist mir jetzt völlig egal", unterbrach Herr Lemm. „Ich tu's." |
| 309 | 309 | |
| 310 | 310 | „Kommt doch", riefen die Kinder. Herr Lemm hob den Hörer ab und wählte. Die Kinder kamen neugierig näher. „Hier Lemm", flüsterte er. „Lemm, Berlin-Dahlem. Bitte schicken Sie ein Überfallkommando." „Sprechen Sie bitte lauter", sagte der Polizeibeamte. „Ich kann nicht lauter sprechen, wegen der Kinder. Hier, bei mir zu Haus, sind drei Weihnachtsmänner und ein Engel und die gehen nicht weg..." |
| 311 | | Frau Lemm hatte versucht die Kinder wegzuscheuchen, es war ihr nicht gelungen. Petra und Thomas standen neben ihrem Vater und schauten ihn an. Herr Lemm verstummte. |
| | 311 | Frau Lemm hatte versucht, die Kinder wegzuscheuchen, es war ihr nicht gelungen. Petra und Thomas standen neben ihrem Vater und schauten ihn an. Herr Lemm verstummte. |
| 312 | 312 | |
| 313 | 313 | „Was ist mit den Weihnachtsmännern?", fragte der Beamte, doch Herr Lemm schwieg weiter. |
| … |
… |
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| 323 | 323 | „Jetzt müssen wir leider gehen, liebe Kinder. Seid hübsch brav, widersprecht euren Lehrern, wo es geht, und redet ohne gefragt zu werden. Versprecht ihr mir das?" |
| 324 | 324 | |
| 325 | | Die Kinder versprachen es und nacheinander verließen der Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, Sankt Nikolaus und der Engel Gabriel das Haus. „Ich fand es nicht richtig, dass du Geld genommen hast", sagte Knecht Ruprecht auf der Straße. |
| | 325 | Die Kinder versprachen es und nacheinander verließen der Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, Sankt Nikolaus und der Engel Gabriel das Haus. |
| | 326 | |
| | 327 | „Ich fand es nicht richtig, dass du Geld genommen hast", sagte Knecht Ruprecht auf der Straße. |
| 326 | 328 | |
| 327 | 329 | „Das war nicht geplant." |