wiki:LtspServerAufsetzen
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Version 40 (modified by Rüdiger Kupper, 13 years ago) ( diff )

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Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch

Hier werden Hinweise beschrieben, wie man einen völlig neuen LtspServer im pädagogischen Netzwerk des Kepler-Gymnasiums aufsetzen kann. Dies ist i.d.R. erheblich aufwändiger, als einen existierenden Server auf eine neue Maschine zu klonen.

Vorbermerkung

Zur Zeit sieht es so aus, als ob wir in Zukunft nur noch virtualisierte Server verwenden werden. Der Rest dieser Seite geht also davon aus, dass ein Virtualisierer (bei uns derzeit ProxMox 2) bereits korrekt aufgesetzt ist. Der "bare metal" Host sollte mit einem RAID 1 aufgesetzt sein, die virtuelle Maschine selbst kann daher ein einfaches Dateisystem haben. Im folgenden gehen wir davon aus, dass das Root-Dateisystem der neuen VM auf /dev/vda angelegt wird und der Swap auf /dev/vdb.

Gelten diese Gegebenheiten zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr, so muss das Vorgehen auf dieser Seite entsprechend angepasst werden.

Edubuntu installieren

  • Ein aktuelles Edubuntu-Installations-ISO herunterladen und in das virtuelle DVD-Laufwerk der VM einhängen
  • VM starten
  • Sprache "Deutsch" auswählen
  • "Edubuntu installieren auswählen"
  • "Aktualisierungen herunterladen" auswählen
  • "Lizensierte Inhalte installieren" auswählen
  • "LTSP installieren" auswählen
  • Bei der Partitionswahl "etwas anderes" auswählen, dann wählen:
    • /dev/vda1 als /
    • /dev/vdb1 als Swap
  • Nutzer "linadmin" mit dem zugehörigen Passwort

Die Installation dauert nur wenige Minuten :-).

  • Installations-DVD aus dem virtuellen DVD-Laufwerk entfernen und den neuen Server booten.

Grundkonfiguration

  • als lindamin einloggen
  • mittels sudo -sH root werden
  • Unser neuer Server benötigt zuerst eine feste IP-Adresse im Kepler-Netzwerk.
    # editor /etc/networks/interfaces 
    
    • Anpassen nach dem folgende Schema:
      # This file describes the network interfaces available on your system
      # and how to activate them. For more information, see interfaces(5).
      
      # The loopback network interface
      auto lo
      iface lo inet loopback
      
      # The primary network interface
      auto eth0
      #iface eth0 inet dhcp
      iface eth0 inet static
              dns-nameservers 10.32.1.251
              dns-search kg-fds.de
              address 10.32.2.<ServerNummer>
              netmask 255.240.0.0
              gateway 10.32.1.254
              network 10.32.0.0
              broadcast 10.47.255.255
      
    • Server neu booten

Ab jetzt ist unser neuer Server im Kepler-Netzwerk (und im VPN) unter ssh linadmin@10.32.2.<ServerNummer> erreichbar und hat Verbindung zum Internet.

Natürlich soll unser neuer Server im Netzwerk auch einen Namen haben, daher

  • In paedml:/etc/hosts einen Eintrag für "ltsp<ServerNummer>" eintragen und den dnsmasq neu starten. (Hinweis: Steht der neue Server im Lehrernetz, so gehört der Eintrag auf den Rechner dhcp (10.16.112.2): dhcp:/etc/hosts.)
  • Wir loggen uns per ssh linadmin@ltsp<ServerNummer> ein.
  • Wir werden root mittels sudo -sH
  • Pakete auf den neusten Stand bringen:
    # apt-get update
    # apt-get dist-upgrade
    
  • Bevor wir irgend etwas weiteres beginnen, installieren wir einen Editor :-) :
    # apt-get install emacs
    
  • Root-Login ermöglichen:
    # passwd
    
  • Den SSH-Schlüssel von root@LTSP, sowie die known hosts und authorized_keys von einem existierenden LtspServer auf unseren neuen Server schieben:
    • auf einem laufenden LtspServer als root einloggen, dort:
      # rsync -a .ssh ltsp<ServerNummer>:
      

Ab jetzt können sich kup, bau, root@paedml und root@LTSP mit ihren SSH-Schlüsseln einloggen.

  • Den Passwort-Login für Root unterbinden:
    # emacs -nw /etc/ssh/sshd_config
    # service ssh force-reload
    
    Option "PermitRootLogin without-password" setzen.

An dieser Stelle bietet sich ein Backup der VM an.

Zugriff auf den paedml

Interne Firewall

Damit der neue Server über alle Ports auf den paedml zugreifen darf (für LDAP, NFS, etc), muss dafür ein Eintrag in der Konfiguration der "internen Firewall" der Linuxmusterlösung eingefügt werden. (Siehe auch PaedmlAnpassungen.)

In paedml:/etc/init.d/linuxmuster-base:

iptables -A IN-eth1-ALLOWED -s 10.32.2.<ServerNummer>/32 -j ACCEPT

NFS-Anbindung

Die Anbindung an verschiedene Serververzeichnisse geschieht bei uns momentan gemischt über NFS und CIFS. Das Setup ist aber noch immer im Fluss, siehe u.a. #1213, #1192.

Momentan werden die Himeverzeichnisse nicht über NFS gemountet (sondern "just in Time" beim Login per pam_mount über CIFS (s.u.). Daher ist home unten auskommentiert. Je nach Bedarf anpassen!

  • In /etc/fstab hinzufügen (Hinweis: die noauto EInträge sind ein Workaround und können möglicherweise inzwischen entfallen, siehe #856):
    # Home ueber NFS:
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/students  /home/students               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/teachers  /home/teachers               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/share     /home/share                  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/tasks          /var/cache/sophomorix/tasks  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/ftp/Scans /home/ftp/Scans              nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/cds       /home/cds                    nfs    _netdev,bg,noauto      0       0
    
  • Verzeichnisse anlegen und mounten
    # mkdir -p /home/{students,teachers,share,ftp/Scans,cds} /var/cache/sophomorix/tasks
    # apt-get install nfs-common
    # mount -a
    

LDAP-Anbindung

1. Option: linuxmuster.net-Paket

Die einfachste Möglichkeit, die LDAP-Anbindung an den Linuxmuster.net-Server (paedml) einzurichten, wäre sicherlich, das entsprechende linuxmuster.net-Paket zu installieren (linuxmuster-client-auth). Die Pakete gibt es aber nur für die LTS-Versionen von Ubuntu. Befinden wir uns auf einer nicht-LTS-Version, müssen wir die Anbindung von Hand vornehmen.

2. Option: LDAP manuell konfigurieren

  • LDAP-Client-Pakete installieren
    # apt-get install ldap-auth-client
    
    • Server: ldaps://10.32.1.1/
    • Distinguished name: dc=kg-fds,dc=de
    • LDAP-Version: 3
    • Make local root Database admin: ja
    • LDAP-Login nötig: nein
    • LDAP account for root: cn=admin,dc=kg-fds,dc=de
    • LDAP-Root-Passwort: (siehe paedml:/etc/ldap/slapd.conf)
  • LightDM-Optionen setzen. Z.B. muss die Eingabe eines Benutzernamens erlaubt werden. Die Gast-Sitzung sollte deaktiviert sein. Hier kann auch die voreingestellte Seitzung gewählt werden: In /etc/lightdm/lightdm.conf:
    [SeatDefaults]
    user-session=gnome-fallback
    greeter-hide-users=false
    greeter-show-manual-login=true
    greeter-allow-guest=false
    
    • dann
      # restart lightdm
      

Timeserver

Start- und Cronskripte

Skripts in /etc/init.d


Creative-Commons-Lizenz

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