wiki:LtspServerAufsetzen
close Warning: Can't synchronize with repository "keplertools" (/srv/svn/keplertools does not appear to be a Subversion repository.). Look in the Trac log for more information.

Version 220 (modified by Rüdiger Kupper, 12 years ago) ( diff )

Formatierung und Typos

  1. Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch
    1. Vorbemerkung
    2. Edubuntu installieren
    3. Grundkonfiguration
      1. Netzwerk einrichten
      2. Proxies setzen
        1. Systemweiter Proxy
        2. APT-Proxy
      3. SSH-Zugang einrichten
        1. Root-Login ermöglichen
        2. (Den Passwort-Login für Root unterbinden)
      4. Filesysteme beim Boot automatisch reparieren
      5. Niemals am GRUB-Bootschirm warten
    4. Zugriff auf den paedml
      1. Interne Firewall
      2. NFS-Anbindung
      3. LDAP-Anbindung
        1. 1. Option: linuxmuster.net-Paket
        2. 2. Option: LDAP manuell konfigurieren
        3. Userspace-LDAP-Unterstützung
      4. pam_mount konfigurieren (CIFS-Anbindung)
    5. LightDM konfigurieren
    6. Software
      1. Nur 14.04: Synapse aus den Saucy-Quellen
      2. Plank
      3. Weitere Software:
      4. Dropbox-Daemon manuell installieren
      5. Backports der neueren Gnome-Session aktivieren
      6. Nur vorübergehend: Logout-Workaround
    7. Hintergrundbild
    8. Vorgaben für Gnome-Settings (dconf) einrichten
    9. (Vorgaben für GConf einrichten)
    10. (pam_systemd)
    11. Timeserver
    12. Skripte in /usr/local/sbin
    13. Autostart-Skripte
      1. Synapse automatisch starten
      2. LTSP-startup-Skript
      3. (Zeitgeist deaktivieren(?))
    14. Cronskripte
      1. globale Crontab
      2. (Kepler-spezifische Cronskripte)
    15. Mountall-Workaround in /etc/rc.local
    16. Herunterfahren unterbinden
    17. Postfix
    18. SMART
    19. Nagios auf paedml anpassen
    20. LTSP einrichten
      1. LTSP-Client-Image
      2. dnsmasq
      3. make_ltsp_config-Skript
      4. TFT-Boot einrichten
      5. Automatisches Herunterfahren der Clients beim Server-Shutdown
      6. Drucker einrichten
      7. (Überflüssige Dienste deaktivieren(?))
      8. clusterssh einrichten
      9. Skript rsync-to-all-ltsp-servers erweitern
      10. pam_group aktivieren
      11. Virtualbox konfigurieren
    21. Epoptes konfigurieren
      1. Epoptes auf ltspl (Lehrernetz) einrichten

Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch

Hier werden Hinweise beschrieben, wie man einen völlig neuen LtspServer im pädagogischen Netzwerk des Kepler-Gymnasiums aufsetzen kann. Dies ist i.d.R. erheblich aufwändiger, als einen existierenden Server auf eine neue Maschine zu klonen.

Vorbemerkung

Zur Zeit sieht es so aus, als ob wir in Zukunft nur noch virtualisierte Server verwenden werden. Der Rest dieser Seite geht also davon aus, dass ein Virtualisierer (bei uns derzeit ProxMox 2) bereits korrekt aufgesetzt ist. Der "bare metal" Host sollte mit einem RAID 1 aufgesetzt sein, die virtuelle Maschine selbst kann daher ein einfaches Dateisystem haben. Im folgenden gehen wir davon aus, dass das Root-Dateisystem der neuen VM auf /dev/vda angelegt wird und der Swap auf /dev/vdb.

Gelten diese Gegebenheiten zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr, so muss das Vorgehen auf dieser Seite entsprechend angepasst werden.

Edubuntu installieren

  • Ein aktuelles Edubuntu-Installations-ISO herunterladen und in das virtuelle DVD-Laufwerk der VM einhängen
  • VM starten
  • Sprache "Deutsch" auswählen
  • ("Aktualisierungen herunterladen" lässt sich manges Proxy nicht auswählen, das machen wir später!)
  • "Lizensierte Inhalte installieren" auswählen
  • "LTSP installieren" auswählen und alle Pakete wähjlen
  • Bei der Partitionswahl "etwas anderes" auswählen, dann wählen:
    • /dev/vda1 als /
    • /dev/vdb1 als Swap
  • Nutzer "linadmin" mit dem zugehörigen Passwort

Die Installation dauert nur wenige Minuten :-).

  • Installations-DVD aus dem virtuellen DVD-Laufwerk entfernen und den neuen Server booten.

Grundkonfiguration

Netzwerk einrichten

  • über das VNC-Interface als lindamin einloggen
  • die Auflösung und die Desktop-Dimensionen sind derzeit irrelevant.
  • mittels sudo -sH root werden
  • Unser neuer Server benötigt zuerst eine feste IP-Adresse im Kepler-Netzwerk.
Hinweis
Falls das terminal nicht lesbar ist (Proxmox-VNC-Problem), statt editor einfach gedit verwenden.
# editor /etc/network/interfaces 
  • Anpassen nach dem folgende Schema:
Im Schülernetz
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
        dns-nameservers 10.32.1.251
        dns-search kg-fds.de
        address 10.32.2.<ServerNummer>
        netmask 255.240.0.0
        gateway 10.32.1.254
Im Lehrernetz
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
        dns-nameservers 10.16.112.2
        dns-search kg-fds.de
        address 10.16.112.23
        netmask 255.255.254.0
        gateway 10.16.112.1

# Die beiden folgenden Einträge erlauben den direkten Zugriff auf die
#  Schülernetzserver aus dem Lehrernetz heraus:
        post-up route add -net 10.32.0.0 netmask 255.240.0.0 gw 10.16.112.8
        post-down route del -net 10.32.0.0 netmask 255.240.0.0 gw 10.16.112.8

Die beiden letzten Einträge in der interfaces-Datei im Lehrernetz erlauben es, sich vom Lehrernetz direkt auf den Servern im Schülernetz einzuloggen: Über den proxmoxs.kg-fds.de (10.16.112.8) wird ein Routing vom grauen (Lehrer-) Netz ins grüne (Schüler-) Netz realisiert. Wenn man auf den ltspl-Servern eine Route für 10.32.0.0/12 einrichtet, kann man sich mit ssh ltsp[1..7] (wird vom shcp/dns aufgelöst) auf die ltsp-Server im Schülernetz einloggen.

  • Server neu booten

Ab jetzt ist unser neuer Server im Kepler-Netzwerk (und im VPN) unter ssh linadmin@10.32.2.<ServerNummer> erreichbar und hat Verbindung zum Internet. (Das ssh-Paket wurde mit dem LTSP-Paket bereits installiert.)

Natürlich soll unser neuer Server im Netzwerk auch einen Namen haben, daher

Im SchülernetzIm Lehrernetz
In paedml:/etc/hosts einen Eintrag für "ltsp<ServerNummer>" eintragen und den dnsmasq neu starten.Steht der neue Server im Lehrernetz, so gehört der Eintrag auf den Rechner dhcp (10.16.112.2): dhcp:/etc/hosts.
  • Dann den dnsmasq neu starten.

Proxies setzen

  • Wir loggen uns per ssh linadmin@ltsp<ServerNummer> ein.
  • Wir werden root mittels sudo -sH
  • Wir starten am besten eine screen-Session mit screen -RR <sessionname>.

Systemweiter Proxy

Im Schülernetz
Hier gibt es zwei Proxys, einen (kontrollierten) für Schüler und einen (transparenten) für Lehrer. Das beste, was man tun kann, ist, den Schülerproxy systemweit zu setzen. (Die Lehrer können später ihren Proxy individuell auf den Lehrerproxy (10.32.1.250:3128) konfigurieren.):
# echo >> /etc/environment http_proxy=http://10.32.1.251:3128/
# echo >> /etc/environment https_proxy=https://10.32.1.251:3128/
# echo >> /etc/environment ftp_proxy=ftp://10.32.1.251:3128/
Im Lehrernetz
Hier gilt generell der BelWü-Proxy:
# echo >> /etc/environment http_proxy=http://129.143.4.2:8080/
# echo >> /etc/environment https_proxy=https://129.143.4.2:8080/
# echo >> /etc/environment ftp_proxy=ftp://129.143.4.2:8080/

APT-Proxy

Um unüberwachte Updates zu ermöglichen, muss außerdem APT einen durchlässigen Proxy konnen. Im Lehrernetz ist das ebenso der BelWü-Proxy, im Schülernetz haben wir hierfür einen speziellen APT-Proxy:

Im Schülernetz
# echo >> /etc/apt/apt.conf 'Acquire::http::Proxy "http://10.32.1.253:3128";'
Im Lehrernetz
Hier gilt generell der BelWü-Proxy:
# echo >> /etc/apt/apt.conf 'Acquire::http::proxy "http://129.143.4.2:8080";'

SSH-Zugang einrichten

  • Pakete auf den neusten Stand bringen:
    # apt-get update
    # apt-get dist-upgrade
    
  • Bevor wir irgend etwas weiteres beginnen, installieren wir einen Editor :-) :
    # apt-get install emacs
    

Root-Login ermöglichen

# passwd
  • Den SSH-Schlüssel von root@LTSP, sowie die known hosts und authorized_keys von einem existierenden LtspServer auf unseren neuen Server schieben (Hinweis: seit 14.04 ist der root-Login defaultmäßig verboten, daher müssen wir im linadmin-Account zwischenspeichern):
Im Schülernetz
  • auf einem laufenden LtspServer als root einloggen, dort:
    # rsync -a .ssh/ linadmin@ltsp<ServerNummer>:.ssh-root
    
  • dann auf dem neuen Server als linadmin einloggen:
    # sudo mv .ssh-root/ /root/.ssh
    # sudo chown --recursive root:root /root/.ssh
    
Im Lehrernetz
(wie oben, aber auf paedml zwischenspeichern)

Ab jetzt können sich kup, bau, root@paedml und root@LTSP mit ihren SSH-Schlüsseln einloggen.

(Den Passwort-Login für Root unterbinden)

Hinweis
Der folgende Punkt ist ab 14.04 nicht mehr nötig, da default!
  # emacs -nw /etc/ssh/sshd_config
  # service ssh force-reload
Option "PermitRootLogin without-password" setzen.

Filesysteme beim Boot automatisch reparieren

In /etc/default/rcS ändern:

FSCKFIX=yes

Niemals am GRUB-Bootschirm warten

  • In /etc/default/grub einfügen:
    # This is a headless server. We never want it to wait for user input:
    GRUB_RECORDFAIL_TIMEOUT=60
    
  • dann update-grub ausführen

An dieser Stelle bietet sich ein Backup der VM an.

Zugriff auf den paedml

Interne Firewall

Im Schülernetz (im Lehrernetz nicht nötig)

Damit der neue Server über alle Ports auf den paedml zugreifen darf (für LDAP, NFS, etc), muss dafür ein Eintrag in der Konfiguration der "internen Firewall" der Linuxmusterlösung eingefügt werden. (Siehe auch PaedmlAnpassungen.)

In paedml:/etc/init.d/linuxmuster-base:

iptables -A IN-eth1-ALLOWED -s 10.32.2.<ServerNummer>/32 -j ACCEPT

NFS-Anbindung

Die Anbindung an verschiedene Serververzeichnisse geschieht bei uns momentan nur noch über CIFS. Das Setup ist aber noch immer im Fluss, siehe u.a. #1213, #1192.

Momentan wird gar kein Verzeichnis über NFS gemountet (sondern "just in Time" beim Login per pam_mount über CIFS (s.u.). Es sind daher derzeit keine Eintragungen in /etc/fstab nötig!

  • (In /etc/fstab hinzufügen (Hinweis: die noauto EInträge sind ein Workaround und können möglicherweise inzwischen entfallen, siehe #856):)
    # Home ueber NFS:
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/students  /home/students               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/teachers  /home/teachers               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/share     /home/share                  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/tasks          /var/cache/sophomorix/tasks  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/ftp/Scans /home/ftp/Scans              nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/cds       /home/cds                    nfs    _netdev,bg,noauto      0       0
    
  • (Verzeichnisse anlegen, richtige Besitzrechte einstellen und mounten)
    # mkdir -p /home/{students,teachers,share,ftp/Scans,cds} /var/cache/sophomorix/tasks
    # chgrp teachers /home/teachers
    # chmod o-r /home/teachers
    # apt-get install nfs-common
    # mount -a
    

LDAP-Anbindung

1. Option: linuxmuster.net-Paket

Die einfachste Möglichkeit, die LDAP-Anbindung an den Linuxmuster.net-Server (paedml) einzurichten, wäre sicherlich, das entsprechende linuxmuster.net-Paket zu installieren (linuxmuster-client-auth). Die Pakete gibt es aber nur für die LTS-Versionen von Ubuntu. Befinden wir uns auf einer nicht-LTS-Version, müssen wir die Anbindung von Hand vornehmen.

2. Option: LDAP manuell konfigurieren

  • LDAP-Client-Pakete und Name Server Caching Daemon installieren
    # apt-get install ldap-auth-client nscd
    
Im SchülernetzIm Lehrernetz
Server ldaps://10.32.1.1/ ldaps://10.16.112.4/
Distinguished name dc=kg-fds,dc=de
LDAP-Version 3
Make local root Database admin ja
LDAP-Login nötig nein
LDAP account for root cn=admin,dc=kg-fds,dc=de
LDAP-Root-Passwort (siehe paedml:/etc/ldap/slapd.conf)
  • Wir verwenden innherhalb des Kepler-Netzwerkes keine Zertifikate für SSL-Verbindungen.
    Daher in /etc/ldap.conf ändern:
    tls_checkpeer no
    
  • Nun dem ​Name Service Switch sagen, dass er die Nutzerinformationen über LDAP beziehen soll:
    In /etc/nsswitch.conf ändern:
    passwd:         compat ldap
    group:          compat ldap
    shadow:         compat ldap
    

Ab jetzt könnten sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit ihrem Nutzernamen und Passwort einloggen -- wenn sie ein Homeverzeichnis hätten. Sofern die Homeverzeichnisse nicht komplett über NFS gemountet werden, wird hierzu der Service pam_mount verwendet, der die Homeverzeichnisse just in time anlegt und mountet.

Userspace-LDAP-Unterstützung

Außer für die Authentifizierung wollen wir auch LDAP-Anfragen an den paedml schicken, um z.B. Nutzernamen etc. abzufragen (viele unserer Skripte nutzen das). Hierfür werden die folgenden Pakete benötigt:

# apt-get install ldap-utils

Die Userspace-LDAP-Tools benutzen ein anderes Konfigurationsfile, als die Authentifizierungstools. In /etc/ldap/ldap.conf eintragen:

Im Schülernetz
BASE    dc=kg-fds,dc=de
URI     ldaps://10.32.1.1/
TLS_REQCERT never

bind_policy soft
Im Lehrernetz
BASE    dc=kg-fds,dc=de
URI     ldaps://10.16.112.4/
TLS_REQCERT never 

bind_policy soft

pam_mount konfigurieren (CIFS-Anbindung)

Dieser Schritt wird nur benötigt, wenn die Homeverzeichnisse (wie bei der Linuxmuster.net üblich) just in time über CIFS gemountet werden. Die Sache ist noch immer in der Testphase.

# apt-get install libpam-mount cifs-utils

In /etc/security/pam_mount.conf.xml ändern/hinzufügen:

  <!-- Volume definitions -->  
  <volume options="rw,nosuid,nodev,iocharset=utf8,nobrl" mountpoint="~" path="%(USER)" server="paedml" fstype="cifs" >
      <not>
        <uid>0-5000</uid>
      </not>
  </volume>

Nach einem Reboot können sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit Nutzername und Passwort einloggen und sehen ihr Homeverzeichnis.

LightDM konfigurieren

LightDM-Optionen setzen. Z.B. muss die Eingabe eines Benutzernamens erlaubt werden. Die Gast-Sitzung sollte deaktiviert sein. Hier kann auch die voreingestellte Sitzung gewählt werden:

In /etc/lightdm/lightdm.conf:

[SeatDefaults]
user-session=gnome-fallback
greeter-hide-users=false
greeter-show-manual-login=true
greeter-allow-guest=false

Um Zugriff per XDMCP zu aktivieren (derzeit noch experimentell) außerdem:

[XDMCPServer]
enabled=true
  • dann
    # restart lightdm
    

Software

Einige zusätzliche Software muss installiert und konfiguriert werden.

Nur 14.04: Synapse aus den Saucy-Quellen

Aufgrund veralteter Abhängigkeiten, ist der synapse-Launcher aus dem Debia-Repository herausgeflogen, und damit auch aus den Ubuntu-Quellen. Es gibt keinen technischen Defekt, die Entwickler haben einfach versäumt, ihre Abhängigkeiten zu aktualisieren. Solange das Paket in den Trusty-Quellen nicht verfügbar ist, kann das Paket aus den Saucy-Quellen verwendet werden.

Dazu werden die Saucy-Paketquellen eingetragen:

# cat > /etc/apt/sources.list.d/saucy.list <<EOF
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy main restricted

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates main restricted

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy universe
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates universe

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy multiverse
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-updates multiverse

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-backports main restricted universe multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ saucy-backports main restricted universe multiverse

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security main restricted
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security main restricted
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security universe
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security universe
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security multiverse
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu saucy-security multiverse
EOF

Anschließend werden Pakete, die in den Trusty-Quellen nicht existieren, aus den Saucy-Quellen genommen. Daher wird synapse wie weiter unten beschrieben, dann aus den Saucy-Quellen geholt. Sollte später eine neuere Version in Trusty auftauchen, hat diese automatisch Priorität.

Plank

Dazu muss derzeit noch ​ein PPA aktiviert werden:

Im Schülernetz
export http_proxy=http://10.32.1.253:3128
export https_proxy=https://10.32.1.253:3128
Im Lehrernetz
export http_proxy=http://129.143.2.4:8080
export https_proxy=https://129.143.2.4:8080

dann:

# add-apt-repository ppa:ricotz/docky # <- is not a typo
# apt-get update
# apt-get install plank
# cp /usr/share/applications/plank.desktop /etc/xdg/autostart/
# ### das folgende scheint unter 14.04 nicht mehr zu klappen (startet nie!)
# ###echo "OnlyShowIn=GNOME;" >> /etc/xdg/autostart/plank.desktop

Konfiguration in ~/.config/plank/dock1/settings.

Weitere Software:

# apt-get install aptitude apt-listchanges dconf-editor subversion finger nautilus-dropbox synapse virtualbox remmina-plugin-xdmcp vlc texlive texlive-latex-extra texlive-lang-{german,french,english,spanish} auctex gedit-latex-plugin texmaker ubuntu-restricted-extras mesa-utils audacity stellarium hamster-indicator ardesia xournal xaralx mypaint codeblocks pingus hedgewars

Dropbox-Daemon manuell installieren

Normalerweise lädt Dropbox beim ersten Start (oder durch den AUfruf dropbox start -i) den Dropbox-Daemon automatisch herunter. Das funktioniert derzeit hinter Firewalls offenbar nicht. So installiert man den Daemon manuell:

Hinweis
Der Daemon startet dennoch nicht, Grund unbekannt. Derzeitige Lösung: Das Verzeichnis /var/lib/dropbox/.dropbox-dist per rsync von einem funktionierenden Server kopieren.
# cd /var/lib/dropbox/
# wget -O - "https://www.dropbox.com/download?plat=lnx.x86_64" | tar --no-same-owner -xzf -

Ev. muss zuvor die http(s)-Umgebungsvariable mit Nutzer und Passwort gesetzt werden.

Das lädt den Daemon herunter und packt ihn in das Verzeichnis .dropbox-dist aus. Danach kann man Dropbox verwenden.

Backports der neueren Gnome-Session aktivieren

Hinweis
Dieser Vorgang wird hoffentlich mit einer späteren Ubuntu-Version überflüssig, die neuere Versionen von Gnome-Session enthält. Derzeit (Trusty 14.04 LTS) ist er noch nötig!

Bisher arbeiteten unsere Clients noch nie mit aktivierter Grafikbeschleunigung, die war stets durch einen entprechenden Eintrag in der lts.conf deaktiviert. Ab Saucy funktionierte nicht einmal der Start der Gnome-Session mit aktivierter Beschleunigung (endlos drehendes Cursor-Rad). Nach langem suchen habe ich endlich jemanden gefunden, der das Problem ebenfalls beschreibt, siehe #1514 bzw. ​launchpad:1251281.

Wir wollen aus diesem PPA nur auf spezielle Anfrage Pakete erhalten:

# sudo add-apt-repository ppa:eugenesan/ppa
# apt-get update
# apt-get dist-upgrade

Nur vorübergehend: Logout-Workaround

Hinweis
Diese Prozedur wird hoffentlich bald nicht mehr nötig sein:

Die eben beschriebenen Backports bringen einen weiteren Bug mit ins Boot: Der Logout von der Gnome-Session über den normalen Logout-Knopf funktioniert derzeit nicht. Ich habe einen kleinen Logout-Starter geschrieben, das das Problem umgeht:

# cd /root
# svn update LTSP-setup
#  cp LTSP-setup/logout-workaround.desktop /usr/share/applications/

Dieser Starter sollte in die Plank-Leiste gelegt werden bzw. ins Gnome-Panel oder auf den Desktop.

Hintergrundbild

Das Default-Hintergrundbild, das mit Edubuntu kommt ändern:

# cd /usr/share/backgrounds
# rm edubuntu_default.{png,jpg}
# ln -s <hintergrundbild.jpg> edubuntu_default.png
# ln -s <hintergrundbild.jpg> edubuntu_default.jpg

Achtung, die Hintergründe werden seit einiger Zeit in den Homes der Nutzer gecached. Der Cache muss gelöscht werden, sonst wird das Bild aus dem Cache genommen. Dazu wird am besten auf dem paedml ausgeführt (Achtung, Vorsicht walten lassen):

paedml# for h in $(teacherhomes) $(studenthomes) ; do rm -r $h/.cache/wallpaper/ ; done

Damit sollten alle Nutzer, die kein spezielles Bild ausgewählt hatten, das Salamanderbild erhalten.

Vorgaben für Gnome-Settings (dconf) einrichten

Hinweis
Derzeit wir der logout-Workaround als Logout-Knopf verwendet. Wenn irgendwann der eingebaute Logout-Knopf wieder funktioniert, kann wieder dieser verwendet werden (siehe auskommentierte Teile).
  • User-Datenbank einrichten und erzeugen:
    # cat > /etc/dconf/profile/user <<EOF
    user-db:user
    system-db:site
    EOF
    
      # mkdir /etc/dconf/db/site.d
      # cat > /etc/dconf/db/site.d/00_site_settings <<EOF
    [org/gnome/metacity]
    compositing-manager=true
    
    [com/ubuntu/update-notifier]
    auto-launch=false
    hide-reboot-notification=true
    no-show-notifications=true
    show-apport-crashes=false
    
    [apps/indicator-session]
    suppress-restart-menuitem=true
    suppress-shutdown-menuitem=true
    
    [com/canonical/unity/launcher]
    favorites=['application://nautilus-home.desktop','application://gnome-activity-journal.desktop','application://firefox.desktop','application://libreoffice-writer.desktop','application://libreoffice-calc.desktop','application://libreoffice-impress.desktop','unity://running-apps','unity://expo-icon','unity://devices']
    
    # turn on the desktop switcher
    [org/compiz/profiles/unity/plugins/core]
    hsize=2
    vsize=2
    
    # turn off curser plugin in gnome-settings-daemon, see ticket:1212
    [org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor]
    active=false
    
    # set default keyboard layout from "de-nodeadkeys" to "de", see ticket:1217
    [org/gnome/desktop/input-sources]
    sources=[('xkb', 'de'), ('xkb', 'de+nodeadkeys')]
    
    # set (and lock) gnome panel contents
    [org/gnome/gnome-panel/layout]
    #object-id-list=['menu-bar','indicators','logout-button','workspace-switcher']
    object-id-list=['menu-bar','indicators','workspace-switcher','launcher']
    toplevel-id-list=['top-panel']
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/indicators]
    object-iid='IndicatorAppletCompleteFactory::IndicatorAppletComplete'
    pack-index=0
    pack-type='end'
    toplevel-id='top-panel'
    
    # [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/logout-button]
    # object-iid='PanelInternalFactory::ActionButton:logout'
    # pack-index=0
    # pack-type='end'
    # toplevel-id='top-panel'
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/menu-bar]
    object-iid='PanelInternalFactory::MenuBar'
    pack-index=0
    toplevel-id='top-panel'
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/workspace-switcher]
    object-iid='WnckletFactory::WorkspaceSwitcherApplet'
    pack-index=1
    pack-type='start'
    toplevel-id='top-panel'
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher]
    object-iid='PanelInternalFactory::Launcher'
    pack-index=0
    pack-type='end'
    toplevel-id='top-panel'
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/instance-config]
    location='/usr/share/applications/logout-workaround.desktop'
    
    [org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel]
    expand=true
    orientation='top'
    size=24
    expand=true
    auto-hide=false
    enable-buttons=false
    
    [org/gnome/gnome-panel/lockdown]
    locked-down=true
    
    [org/gnome/desktop/screensaver]
    lock-enabled=false
    EOF
    
      # mkdir /etc/dconf/db/site.d/locks
      # cat > /etc/dconf/db/site.d/locks/00_site_locks <<EOF
    /org/gnome/metacity/compositing-manager
    
    /com/ubuntu/update-notifier/auto-launch
    
    /apps/indicator-session/suppress-shutdown-menuitem
    /apps/indicator-session/suppress-restart-menuitem
    
    /org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor/active
    
    /org/gnome/desktop/input-sources/sources
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/object-id-list
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevel-id-list
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/indicators/object-iid
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/indicators/pack-index
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/indicators/pack-type
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/indicators/toplevel-id
    
    #/org/gnome/gnome-panel/layout/objects/logout-button/object-iid
    #/org/gnome/gnome-panel/layout/objects/logout-button/pack-index
    #/org/gnome/gnome-panel/layout/objects/logout-button/pack-type
    #/org/gnome/gnome-panel/layout/objects/logout-button/toplevel-id
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/menu-bar/object-iid
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/menu-bar/pack-index
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/menu-bar/toplevel-id
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/workspace-switcher/object-iid
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/workspace-switcher/pack-index
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/workspace-switcher/pack-type
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/workspace-switcher/toplevel-id
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/object-iid
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/pack-index
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/pack-type
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/toplevel-id
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/objects/launcher/instance-config/location
    
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/expand
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/orientation
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/size
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/auto-hide
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/expand
    /org/gnome/gnome-panel/layout/toplevels/top-panel/enable-buttons
    
    /org/gnome/gnome-panel/lockdown/locked-down
    
    /org/gnome/desktop/screensaver/lock-enabled
    EOF
    
    # dconf update
    

(Vorgaben für GConf einrichten)

Nachdem Docky nicht mehr verwendet wird, benötigen wir keine Vorgaben mehr, die über das klassiche GCOnf verteilt werden.

(pam_systemd)

Diese Maßnahme scheint nicht benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft auc mit aktiviertem pam_systemd prächtig**

(ev. pam_systemd abschalten, siehe #1208)

Timeserver

  • ntpd installieren (zuverlässiger als das mitgelieferte ntpdate, siehe man ntpdate)
    # apt-get install ntp
    
  • in /etc/ntp.conf alle server-Zeilen auskommentieren, dann einfügen:
Im Schülernetz
server 10.32.1.253
restrict 10.32.0.0 mask 255.240.0.0
Im Lehrernetz
server 10.16.112.2
restrict 10.16.112.0 mask 255.255.254.0
  • dann
    # service ntp restart
    

Skripte in /usr/local/sbin

# rmdir /usr/local/sbin/
# svn checkout svn+ssh://root@paedml/srv/svn/keplertools/scripts/trunk/ /usr/local/sbin/

Autostart-Skripte

Synapse automatisch starten

# cat > /etc/xdg/autostart/synapse.desktop <<EOF
[Desktop Entry]
Name=Synapse
Exec=synapse --startup
Encoding=UTF-8
Type=Application
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Icon=synapse
EOF

LTSP-startup-Skript

Das Skript ltsp-startup zeigt beim Login den Inhalt der Datei /etc/ltsp-motd an, sofern vorhanden:

# cat > /etc/xdg/autostart/ltsp-startup.desktop <<EOF
[Desktop Entry]
Type=Application
Exec=ltsp-startup
Hidden=false
NoDisplay=false
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Name=LTSP startup script
Comment=Skript, das beim Einloggen an LTSP-Clients ausgeführt wird.
EOF

(Zeitgeist deaktivieren(?))

Dieser Schritt scheint nicht weiter benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft prima mit aktivierterm Zeitgeist**

(Ev. die Datei zeitgeist-datahub.desktop aus /etc/xdg/autostart/ entfernen oder in ein anderes Unterverzeichnis verschieben.

Cronskripte

globale Crontab

In /etc/crontab und /etc/anacrontab muss der Proxy eingetragen werden, damit der flashplugin-installer seine Datei herunterladen kann:

Im oberen Bereich von /etc/crontab und /etc/anacrontab:

Im Schülernetz
# package flashplugin-installer needs to know the proxy:
# note: put this into /etc/anacrontab, too, if anacron is installed
http_proxy=http://10.32.1.253:3128
Im Lehrernetz
# package flashplugin-installer needs to know the proxy:
# note: put this into /etc/anacrontab, too, if anacron is installed
http_proxy=http://129.143.4.2:8080

Der folgende Schritt wird viell. nicht mehr benötigt, derzeit läuft der neue Server gut ohne dieses Skript: TODO(?): Derzeit ist in der crontab außerdem das Skript eingetragen, das hängende Bind-Mounts entfernt (kann in Zukunft hoffentlich entfallen):

Unten in /etc/crontab anfügen:

*/10 7-19 * * * root kepler--umount_cifs -f -m

(Kepler-spezifische Cronskripte)

(Derzeit stehen auf den LTSP-Servern keine Kepler-spezifischen Skripte in /etc/cron.{hourly,daily,weekly,monthly}.)

Mountall-Workaround in /etc/rc.local

Dieser Workaround wird vermutlich nicht mehr benötigt! Der neue Server scheint auch ohne gut zu booten.

(Wenn nötig, in /etc/fstab die NFS-Mounts mit dem Flag noauto versehen und in /etc/rc.local das Skript kepler--mountall-workaround aufrufen.)

Querverweis: #856

Herunterfahren unterbinden

Achtung! Dieser Punkt steht im Verdacht, für die Login/Logout-Probleme auf den LtspServern verantwortlich zu sein! Vorerst lieber auslassen**

Obwohl mittels dconf bereits der Shutdown und der Restart-Eintrag aus dem Systemmenü ausgeblendet wurde, ist es sinnvoll, normalen Nutzern prinzipiell diese Rechte wegzunehmen. (Einerseits, weil es vielleicht einen anderen Weg als das Systemmenü gibt, an diese Optionen zu gelangen. Andererseits, weil dconf derzeit (noch?) nicht das Ausblenden des Suspend-Eintrags erlaubt.)

Das ist bequem über ein policykit-Konfigurationsfile möglich:

  # cat > /etc/polkit-1/localauthority/90-mandatory.d/kepler--disable-shutdown-restart-suspend-hibernate.pkla <<EOF
[Disable shutdown/whatever]
Identity=unix-user:*
Action=org.freedesktop.consolekit.system.stop;org.freedesktop.consolekit.system.restart;org.freedesktop.upower.suspend;org.freedesktop.upower.hibernate
ResultAny=no
ResultInactive=no
ResultActive=no
EOF

(Querverweise: ​http://askubuntu.com/questions/93542/how-to-disable-shutdown-reboot-suspend-hibernate/93956#93956, #215)

Postfix

Vom neuen Server soll Mail an die Nutzer des Kepler-Netzwerkes zu verschicken sein. Insbesondere soll Mail an root nicht auf dem lokalen Server stecken bleiben, sondern an den paedml weitergeschickt werden. Dazu muss ein MTA installiert werden, wir nutzen Postfix:

  • Paket postfix installieren (falls noch nicht geschehen)
    # apt-get install postfix
    
  • Nicht alle nötigen Optionen werden bei der Installation abgefragt, daher nach der Installation noch einmal ein dpkg-reconfigure postfix machen. Postfix muss so konfiguriert werden, dass er alle Mail an den paedml weiterschickt:
    # dpkg-reconfigure postfix
    
    • "Satellitensystem" wählen
    • System-Emailendung: kg-fds.de
    • Relayhost: paedml.kg-fds.de
    • Empfänger für Mails an root und postmaster: root@kg-fds.de
    • alle anderen Einstellungen können unverändert übernommen werden.
  • Testmails verschicken, an:
    • <nutzer>
    • <nutzer>@kg-fds.de
    • root
Hinweis
Bei virtualisierten Servern sollte ein MTA auch auf dem Virtualisierungshost installiert sein, damit auch der root@paedml erreicht. (Z.B. für SMART-Statusmeldungen, siehe nächster Punkt)

SMART

Hinweis
Bei virtualisierten Servern ist es wohl sinnvoller, SMART auf dem Virtualisierungshost zu konfigurieren, nicht in der VM.
Auf der neuen Maschine bzw. auf dem Virtualisierungshost

Nagios auf paedml anpassen

  • Auf dem paedml in /etc/nagios3/conf.d/linuxmuster_custom.cfg entsprechende Einträge per copy-and-paste erstellen, die den neuen Server auf Lebenszeichen testen.
  • Ist die neue Maschine virtualisiert, zwei Einträge erstellen, sowohl für den Virtualisierungshost wie auch die VM.

LTSP einrichten

LTSP-Client-Image

  • Wenn während der Installation von Edubuntu die Option LTSP ausgewählt wurde, sind die nötigen Pakete schon installiert. Dann wurde auch bereits ein Client-Image erzeugt, das für uns ungeeignet ist und entfernt werden sollte:
    # rm -r /etc/ltsp/*
    # rm -r /opt/ltsp/*
    

dnsmasq

Auf den LtspServern läuft ein dnsmasq, der die DHCP-Anfragen der Clients beantwortet. Die Antwort beinhaltet dann den TFT-Server, von dem der Client seinen Netzwerkbootprozess fortsetzt.

  • Unser neuer Server benötigt das Verzeichnis /etc/linuxmuster:
    # mkdir /etc/linuxmuster
    
  • dann:
    # apt-get install dnsmasq
    # ln -s /etc/linuxmuster/ltsp_config /etc/dnsmasq.d/
    
  • In /etc/default/dnsmasq ändern:
    CONFIG_DIR=/etc/dnsmasq.d/ltsp_config/$(hostname)/conf,.dpkg-dist,.dpkg-old,.dpkg-new
    

make_ltsp_config-Skript

Auf dem paedml muss ein Verzeichnis für die DHCP-Config des neuen Servers angelegt werden (anbei: es wäre besser, wenn das make_ltsp_config-Skript dies erledigen würde):

Auf dem paedml
# mkdir -p /etc/linuxmuster/ltsp_config/ltsp<ServerNummer>/conf

Das Skript make_ltsp_config, das die zu beantwortenden DHCP-Anfragen festlegt, muss um den Hostnamen des neuen Servers erweitert werden:
Auf dem paedml die passenden Anpassungen vornehmen (Schleifen):

# emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config
# emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config.php
# svn commit /usr/local/sbin/make_ltsp_config*
# make_ltsp_config

TFT-Boot einrichten

  • Da die Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/default bei jedem Update des Client-Images überschrieben wird, verwenden wir eine Datei namens 0A, was dem ersten Byte der IP-Adresse unseres Netzwerks entspricht (10.*.*.*). Diese erhält Vorrang vor default. Also:

Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/0A erzeugen, mit Inhalt

Im Schülernetz
default keplerltsp
label keplerltsp
kernel vmlinuz
append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.32.2.<ServerNummer>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7
Im Lehrernetz
default keplerltsp
label keplerltsp
kernel vmlinuz
append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.16.112.<ServerIP>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7

Automatisches Herunterfahren der Clients beim Server-Shutdown

Das Herunterfahren des Servers hat katastrophale Auswirkungen auf laufende Clients. Die Clients müssen also sauber abgeschaltet werden, bevor der Server neu gebootet werden kann. Derzeit verwenden wir einen Polling-Mechanismus, mit dem die Clients bei "ihrem" Server regelmäßig anfragen, ob sie herunterfahren sollen. Dieser Dienst wird über inetd auf Port 2001 zur Verfügung gestellt:

# cat >> /etc/inetd.conf <<EOF
2001           stream  tcp     nowait  nobody /usr/sbin/tcpd /bin/cat /etc/ltsp-message
EOF

Um diese "shutdown"-Nachricht zu setzen, verwenden wir das sehr schöne "Molly-Guard". Per Default verhindert das versehentliches Herunterfahren. Wir verwenden es hier so:

# apt-get install molly-guard
# cd /etc/molly-guard/run.d
# mv 30-query-hostname disabled--30-query-hostname
# cat > 30-kepler--ask-confirmation <<"EOF"
#!/bin/bash

echo "This will shut down all my LTSP clients and reboot this server.
  Note: Don't do this while people are logged in on the clients,
        or they will kill you. You have been warned."

read -n1 -p "Is this really what you want to do (y/n)? " answer
echo

if [[ $answer == "y" ]] ; then
    exit 0
else
    exit 1
fi
EOF
# cat > 40-kepler--shutdown-my-clients <<EOF
#!/bin/bash

if [[ $(id -u) != 0 ]] ; then
    echo $0: Need to be root
    exit 1
fi

shutdownclients --mine

exit $?
EOF
# chmod a+x 30-kepler--ask-confirmation
# chmod a+x 40-kepler--shutdown-my-clients
# chmod a-x disabled--30-query-hostname

Drucker einrichten

(Die Drucker werden über den CUPS des paedml zur Verfügung gestellt. Auf dem paedml ist das "printer-sharing" aktiviert, so dass die LtspServer die verfügbaren Drucker selbst entdecken. Manuelle Konfiguration ist nicht nötig.)

Hinweis
Wegen eines (vermutlichen) Bugs im CUPS-Browse-Daemon werden zwar die Drucker, aber nicht die Druckerklassen automatisch erkannt. Solange das nicht behoben ist, muss unsere Druckerklasse (derzeit haben wir ja nur eine) manuell auf den ltspServern eingerichtet werden:

/etc/cups/classes.conf erzeugen mit Inhalt:

<DefaultClass DruckerLZ>
UUID urn:uuid:9c344d97-22d8-3c49-6349-4f3ec0ce77fe
Info Lexmark links oder rechts im LZ
Location Lehrerzimmer
State Idle
StateTime 1348058275
Accepting Yes
Shared Yes
JobSheets none none
Printer LaserLZ
Printer LaserLZr
QuotaPeriod 0
PageLimit 0
KLimit 0
AllowUser @lpadmin
AllowUser @teachers
AllowUser pgmadmin
OpPolicy default
ErrorPolicy retry-current-job
</Class>

(Überflüssige Dienste deaktivieren(?))

Da der neu Server derzeit mit aktivierten Standarddiensten gut zu laufen scheint, diesen Punkt erst einmal auslassen und beobachten.

Korrektur: derzeit ist auf ltsp8 das Network-Manager-Applet und zwei Plugins deaktiviert:

# apt-get purge network-manager-pptp
# apt-get purge network-manager-pptp-gnome
# apt-get purge network-manager-gnome

(Ev. bestimmte Dienste deaktivieren, Querverweis: #569)

clusterssh einrichten

# apt-get install clusterssh
# cat > /etc/clusters <<EOF
# this file defines clusters for the cluster-ssh utility (cssh)
ltsp root@ltsp1 root@ltsp2 root@ltsp3 root@ltsp4 root@ltsp5 root@ltsp6 root@ltsp7 root@ltsp8
ltspl root@ltspl1 root@ltspl2
default ltsp ltspl
EOF

Skript rsync-to-all-ltsp-servers erweitern

Im Skript, das wir zum bequemen Verteilen von Dateien auf alle LtspServer verwenden, muss die Schleife um den Namen des neuen Servers erweitert werden:

source:/keplertools/scripts/trunk/rsync-to-all-ltsp-servers

  • Anpassung in irgend einer ausgecheckten svn-Version vornehmen
  • danach auf allen LtspServern(!) ein
    # svn update /usr/local/sbin/
    

pam_group aktivieren

Damit die Dokumentenkameras funktionieren, müssen alle User Mitglieder in der Gruppe video (Gruppe auf dem LTSP-Server, nicht: LDAP-Gruppe!) sein. Für die Benutzung der Bildschirmüberwachung müssen die Lehrer in der Gruppe epoptes sein. Das geht mit dem pam_group-Mechanismus, der den User beim Login in die angegebenen Gruppen zuweist:

  • Eintrag in /etc/security/group.conf:
    *;*;*;Al0000-2400;video
    *;*;%teachers;Al0000-2400;epoptes
    
  • Neue Datei /usr/share/pam-configs/pamgroups:
    Name: activate /etc/security/group.conf
    Default: yes
    Priority: 900
    Auth-Type: Primary
    Auth:
    required    pam_group.so use_first_pass
    
  • dann:
    # pam-auth-update
    # service nscd restart
    

Damit werden beim Login über das pam_group-Modul die fehlenden Gruppenzugehörigkeiten ergänzt - jetzt können alle User (Schüler und Lehrer) die Dokumentenkamera benutzen!

Virtualbox konfigurieren

Wir stellen derzeit zwei Virtualbox-Umgebungen zur Verfügung, eine für die TI-Emulation, eine zweite für InfoSys (nur im Lehrernetz).

Die Maschinen sind für alle Lehrer eingerichtet, die virtuellen Festplatten (vdi-Files) liegen aus Effizienzgründen aber lokal auf den LtspServern.

Die beiden folgenden Verzeichnisse müssen von einem (geeigneten, d.h. mit gleicher Prozessorarchitektur) LtspServer kopiert werden:

# rsync -a <ltspserver>:/usr/share/virtualbox-vdi /usr/share/
# rsync -a <ltspserver>:/usr/share/virtualbox-saved /usr/share/

Erklärung:: Damit die Kollegen InfoSys und TINSpire schnell benutzen können, liegen unter /sr/share/virtualbox-saved Speicherabbilder, so dass die VM innerhalb weniger Sekunden startet. Diese Abbilder müssen von einem Server mit der selben Prozessorarchitektur stammen. Eventuell müssen sie neu erzeugt werden, siehe AdminVirtualBox#SpeicherabbildderVirtuellenMaschineerzeugen.

Die Starter von /usr/share/virtualbox-saved/ müssen nach /usr/share/applications/ kopiert werden:

# cp /usr/share/virtualbox-saved/{TINSpire,InfoSys}.desktop /usr/share/applications/

Epoptes konfigurieren

Mit epoptes können die Schülerbildschirme kontrolliert werden. Die Clients melden sich beim Login eines Schülers am epoptes-Server (ltsp6) an. Damit nicht Kollegen ebenfalls überwacht werden können, muss der epoptes-Starter angepasst werden.

In /etc/xdg/autostart/epoptes-client.desktop:

[Desktop Entry]
...
#Exec=/usr/sbin/epoptes-client
Exec=/usr/local/sbin/kepler--epoptes-client-starter
...

Für die Kollegen gibt es die Möglichkeit, die Fernwartung per epoptes trotzdem einzuschalten.

Neue Datei /usr/share/applications/epoptes-client.desktop: (Aufruf: Fernwartung):

[Desktop Entry]
Name=Fernwartung (epoptes)
Exec=/usr/sbin/epoptes-client
Icon=epoptes
Terminal=false
Type=Application
Categories=Settings;System;

Die Kollegen können auch Schülerdesktops überwachen.

Neue Datei /usr/share/applications/epoptes-app-starter.desktop (Aufruf: Überwachung):

[Desktop Entry]
Name=Überwachung der Clients (epoptes)
Exec=/usr/local/sbin/kepler--epoptes-app-starter
Icon=epoptes
Terminal=false
Type=Application
Categories=Settings;System;

Damit der passwortlose Zugang zum ltsp6 als epoptes funktioniert muss die /etc/ssh/ssh_config angepasst werden (anfügen am Ende):

Host         epoptes_server
Hostname     ltsp6
User         epoptes
IdentityFile /etc/ssl/certs/epoptes_key
ForwardX11   yes

Epoptes auf ltspl (Lehrernetz) einrichten

TODO
Fernwartung (epoptes) auch im Lehrernetz einrichten

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