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Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch
- Vorbermerkung
- Edubuntu installieren
- Grundkonfiguration
- Zugriff auf den paedml
- LightDM konfigurieren
- Software
- Vorgaben für Gnome-Settings (dconf) einrichten
- Vorgaben für GConf einrichten
- pam_systemd
- Timeserver
-
Skripte in
/usr/local/sbin - Autostart-Skripte
- Cronskripte
-
Mountall-Workaround in
/etc/rc.local - Herunterfahren unterbinden
- LTSP einrichten
Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch
Hier werden Hinweise beschrieben, wie man einen völlig neuen LtspServer im pädagogischen Netzwerk des Kepler-Gymnasiums aufsetzen kann. Dies ist i.d.R. erheblich aufwändiger, als einen existierenden Server auf eine neue Maschine zu klonen.
Vorbermerkung
Zur Zeit sieht es so aus, als ob wir in Zukunft nur noch virtualisierte Server verwenden werden. Der Rest dieser Seite geht also davon aus, dass ein Virtualisierer (bei uns derzeit ProxMox 2) bereits korrekt aufgesetzt ist. Der "bare metal" Host sollte mit einem RAID 1 aufgesetzt sein, die virtuelle Maschine selbst kann daher ein einfaches Dateisystem haben.
Im folgenden gehen wir davon aus, dass das Root-Dateisystem der neuen VM auf /dev/vda angelegt wird und der Swap auf /dev/vdb.
Gelten diese Gegebenheiten zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr, so muss das Vorgehen auf dieser Seite entsprechend angepasst werden.
Edubuntu installieren
- Ein aktuelles Edubuntu-Installations-ISO herunterladen und in das virtuelle DVD-Laufwerk der VM einhängen
- VM starten
- Sprache "Deutsch" auswählen
- Im Lehrernetz
-
Um im Lehrernetz die Aktualisierungen während der Installation herunterladen zu können, muss der BelWü-Proxy eingetragen werden. Also:
- "Edubuntu ausprobieren" auswählen
- unter Systemeinstellungen->Netzwerk den Proxy manuell eintragen:
129.143.2.4:8080und systemweit anwenden - Installation über das Desktop-Symbol starten
- Im Schülernetz
-
- "Edubuntu installieren" auswählen
- "Aktualisierungen herunterladen" auswählen
- "Lizensierte Inhalte installieren" auswählen
- "LTSP installieren" auswählen
- Bei der Partitionswahl "etwas anderes" auswählen, dann wählen:
/dev/vda1als//dev/vdb1als Swap
- Nutzer "linadmin" mit dem zugehörigen Passwort
Die Installation dauert nur wenige Minuten :-).
- Installations-DVD aus dem virtuellen DVD-Laufwerk entfernen und den neuen Server booten.
Grundkonfiguration
Netzwerk einrichten
- als lindamin einloggen
- mittels
sudo -sHroot werden - Unser neuer Server benötigt zuerst eine feste IP-Adresse im Kepler-Netzwerk.
# editor /etc/networks/interfaces
- Anpassen nach dem folgende Schema:
# This file describes the network interfaces available on your system # and how to activate them. For more information, see interfaces(5). # The loopback network interface auto lo iface lo inet loopback # The primary network interface auto eth0 #iface eth0 inet dhcp iface eth0 inet static dns-nameservers 10.32.1.251 dns-search kg-fds.de address 10.32.2.<ServerNummer> netmask 255.240.0.0 gateway 10.32.1.254 network 10.32.0.0 broadcast 10.47.255.255 - Server neu booten
- Anpassen nach dem folgende Schema:
Ab jetzt ist unser neuer Server im Kepler-Netzwerk (und im VPN) unter ssh linadmin@10.32.2.<ServerNummer> erreichbar und hat Verbindung zum Internet.
Natürlich soll unser neuer Server im Netzwerk auch einen Namen haben, daher
- Im Schülernetz
-
- In
paedml:/etc/hostseinen Eintrag für "ltsp<ServerNummer>" eintragen und den dnsmasq neu starten.
- In
- Im Lehrernetz
-
Steht der neue Server im Lehrernetz, so gehört der Eintrag auf den Rechner
dhcp(10.16.112.2):dhcp:/etc/hosts. Dann den dnsmasq neu starten.
SSH-Zugang einrichten
- Wir loggen uns per
ssh linadmin@ltsp<ServerNummer>ein. - Wir werden root mittels
sudo -sH - Pakete auf den neusten Stand bringen:
# apt-get update # apt-get dist-upgrade
- Bevor wir irgend etwas weiteres beginnen, installieren wir einen Editor :-) :
# apt-get install emacs
- Root-Login ermöglichen:
# passwd
- Den SSH-Schlüssel von
root@LTSP, sowie dieknown hostsundauthorized_keysvon einem existierenden LtspServer auf unseren neuen Server schieben:- auf einem laufenden LtspServer als root einloggen, dort:
# rsync -a .ssh ltsp<ServerNummer>:
- auf einem laufenden LtspServer als root einloggen, dort:
Ab jetzt können sich kup, bau, root@paedml und root@LTSP mit ihren SSH-Schlüsseln einloggen.
- Den Passwort-Login für Root unterbinden:
# emacs -nw /etc/ssh/sshd_config # service ssh force-reload
Option "PermitRootLogin without-password" setzen.
Filesysteme beim Boot automatisch reparieren
In /etc/default/rcS ändern:
FSCKFIX=yes
Niemals am GRUB-Bootschirm warten
- In
/etc/default/grubeinfügen:# This is a headless server. We never want it to wait for user input: GRUB_RECORDFAIL_TIMEOUT=60
- dann
update grubausführen
An dieser Stelle bietet sich ein Backup der VM an.
Zugriff auf den paedml
Interne Firewall
Damit der neue Server über alle Ports auf den paedml zugreifen darf (für LDAP, NFS, etc), muss dafür ein Eintrag in der Konfiguration der "internen Firewall" der Linuxmusterlösung eingefügt werden. (Siehe auch PaedmlAnpassungen.)
In paedml:/etc/init.d/linuxmuster-base:
iptables -A IN-eth1-ALLOWED -s 10.32.2.<ServerNummer>/32 -j ACCEPT
NFS-Anbindung
Die Anbindung an verschiedene Serververzeichnisse geschieht bei uns momentan gemischt über NFS und CIFS. Das Setup ist aber noch immer im Fluss, siehe u.a. #1213, #1192.
Momentan werden die Himeverzeichnisse nicht über NFS gemountet (sondern "just in Time" beim Login per pam_mount über CIFS (s.u.). Daher ist home unten auskommentiert. Je nach Bedarf anpassen!
- In
/etc/fstabhinzufügen (Hinweis: dienoautoEInträge sind ein Workaround und können möglicherweise inzwischen entfallen, siehe #856):# Home ueber NFS: #10.32.1.1:/nfsexport/home/students /home/students nfs _netdev,bg,noauto 0 0 #10.32.1.1:/nfsexport/home/teachers /home/teachers nfs _netdev,bg,noauto 0 0 10.32.1.1:/nfsexport/home/share /home/share nfs _netdev,bg,noauto 0 0 10.32.1.1:/nfsexport/tasks /var/cache/sophomorix/tasks nfs _netdev,bg,noauto 0 0 10.32.1.1:/nfsexport/home/ftp/Scans /home/ftp/Scans nfs _netdev,bg,noauto 0 0 10.32.1.1:/nfsexport/home/cds /home/cds nfs _netdev,bg,noauto 0 0
- Verzeichnisse anlegen, richtige Besitzrechte einstellen und mounten
# mkdir -p /home/{students,teachers,share,ftp/Scans,cds} /var/cache/sophomorix/tasks # chgrp teachers /home/teachers # chmod o-r /home/teachers # apt-get install nfs-common # mount -a
LDAP-Anbindung
1. Option: linuxmuster.net-Paket
Die einfachste Möglichkeit, die LDAP-Anbindung an den Linuxmuster.net-Server (paedml) einzurichten, wäre sicherlich, das entsprechende linuxmuster.net-Paket zu installieren (linuxmuster-client-auth). Die Pakete gibt es aber nur für die LTS-Versionen von Ubuntu. Befinden wir uns auf einer nicht-LTS-Version, müssen wir die Anbindung von Hand vornehmen.
2. Option: LDAP manuell konfigurieren
- LDAP-Client-Pakete und Name Server Caching Daemon installieren
# apt-get install ldap-auth-client nscd
- Server:
ldaps://10.32.1.1/ - Distinguished name:
dc=kg-fds,dc=de - LDAP-Version: 3
- Make local root Database admin: ja
- LDAP-Login nötig: nein
- LDAP account for root: cn=admin,dc=kg-fds,dc=de
- LDAP-Root-Passwort: (siehe
paedml:/etc/ldap/slapd.conf)
- Server:
- Wir verwenden innherhalb des Kepler-Netzwerkes keine Zertifikate für SSL-Verbindungen.
Daher in/etc/ldap.confändern:tls_checkpeer no
- Nun dem Name Service Switch sagen, dass er die Nutezrinformationen über LDAP beziehen soll:
In/etc/nsswitch.confändern:passwd: compat ldap group: compat ldap shadow: compat ldap
Ab jetzt könnten sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit ihrem Nutzernamen und Passwort einloggen -- wenn sie ein Homeverzeichnis hätten. Sofern die Homeverzeichnisse nicht komplett über NFS gemountet werden, wird hierzu der Service pam_mount verwendet, der die Homeverzeichnisse just in time anlegt und mountet.
Userspace-LDAP-Unterstützung
Außer für die Authentifizierung wollen wir auch LDAP-Anfragen an den paedml schicken, um z.B. Nutzernamen etc. abzufragen (viele unserer Skripte nutzen das). Hierfür werden die folgenden Pakete benötigt:
# apt-get install ldap-utils
Die Userspace-LDAP-Tools benutzen ein anderes Konfigurationsfile, als die Authentifizierungstools. In /etc/ldap/ldap.conf eintragen:
BASE dc=kg-fds,dc=de URI ldaps://10.32.1.1/ TLS_REQCERT never bind_policy soft
pam_mount konfigurieren (CIFS-Anbindung)
Dieser Schritt wird nur benötigt, wenn die Homeverzeichnisse (wie bei der Linuxmuster.net üblich) just in time über CIFS gemountet werden. Zudem mounten wir die Verzeichnisse als workaround derzeit nicht direkt nach /home/, sondern nach /home/pam_mounts. Die Sache ist noch immer in der Testphase.
# apt-get install libpam-mount cifs-utils
In /etc/security/pam_moubnt.conf.xml ändern/hinzufügen:
<debug enable="1" />
<!-- Volume definitions --> <volume options="rw,nosuid,nodev,iocharset=utf8,nobrl" user="*" mountpoint="~" path="%(USER)" server="paedml" fstype="cifs" />
Ab jetzt können sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit Nutzername und Passwort einloggen und sehen ihr Homeverzeichnis.
LightDM konfigurieren
LightDM-Optionen setzen. Z.B. muss die Eingabe eines Benutzernamens erlaubt werden. Die Gast-Sitzung sollte deaktiviert sein. Hier kann auch die voreingestellte Sitzung gewählt werden:
In /etc/lightdm/lightdm.conf:
[SeatDefaults] user-session=gnome-fallback greeter-hide-users=false greeter-show-manual-login=true greeter-allow-guest=false
Um Zugriff per XDMCP zu aktivieren (derzeit noch experimentell) außerdem:
greeter-show-remote-login=true [XDMCPServer] enabled=true
- dann
# restart lightdm
Software
Einige zusätzliche Software muss installiert und konfiguriert werden.
- Siehe hierzu LtspServerUpdate/Saucy: Die dort beschriebenen Prozeduren zu Gnome-Panel, Docky und Hintergrundbild durchführen.
- weitere Software:
# apt-get install aptitude dconf-editor subversion nautilus-dropbox synapse virtualbox remmina-plugin-xdmcp vlc hamster-indicator codeblocks pingus hedgewars
- TODO: weitere?
Vorgaben für Gnome-Settings (dconf) einrichten
- User-Datenbank einrichten und erzeugen:
# cat > /etc/dconf/profile/user <<EOF user-db:user system-db:site EOF
# mkdir /etc/dconf/db/site.d # cat > /etc/dconf/db/site.d/00_site_settings <<EOF [org/gnome/metacity] compositing-manager=true [com/ubuntu/update-notifier] auto-launch=false hide-reboot-notification=true no-show-notifications=true show-apport-crashes=false [apps/indicator-session] suppress-restart-menuitem=true suppress-shutdown-menuitem=true [com/canonical/unity/launcher] favorites=['application://nautilus-home.desktop','application://gnome-activity-journal.desktop','application://firefox.desktop','application://libreoffice-writer.desktop','application://libreoffice-calc.desktop','application://libreoffice-impress.desktop','unity://running-apps','unity://expo-icon','unity://devices'] # turn on the desktop switcher [org/compiz/profiles/unity/plugins/core] hsize=2 vsize=2 # turn off curser plugin in gnome-settings-daemon, see ticket:1212 [org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor] active=false # set default keyboard layout from "de-nodeadkeys" to "de", see ticket:1217 [org/gnome/desktop/input-sources] sources=[('xkb', 'de'), ('xkb', 'de+nodeadkeys')] EOF# mkdir /etc/dconf/db/site.d/locks # cat > /etc/dconf/db/site.d/locks/00_site_locks <<EOF /org/gnome/metacity/compositing-manager /com/ubuntu/update-notifier/auto-launch /apps/indicator-session/suppress-shutdown-menuitem /apps/indicator-session/suppress-restart-menuitem /org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor/active /org/gnome/desktop/input-sources/sources EOF
# dconf update
Vorgaben für GConf einrichten
Nachdem Docky nicht mehr verwendet wird, benötigen wir keine Vorgaben mehr, die über das klassiche GCOnf verteilt werden.
pam_systemd
Diese Maßnahme scheint nicht benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft auc mit aktiviertem pam_systemd prächtig**
(ev. pam_systemd abschalten, siehe #1208)
Timeserver
- ntpd installieren (zuverlässiger als das mitgelieferte
ntpdate, sieheman ntpdate)# apt-get install ntp
- in
/etc/ntp.confalleserver-Zeilen auskommentieren, dann einfügen:# server 10.32.1.253
Skripte in /usr/local/sbin
# rmdir /usr/local/sbin/ # svn checkout svn+ssh://root@paedml/srv/svn/keplertools/scripts/trunk/ /usr/local/sbin/
Autostart-Skripte
Synapse automatisch starten
# cat > /etc/xdg/autostart/synapse.desktop <<EOF [Desktop Entry] Name=Synapse Exec=synapse --startup Encoding=UTF-8 Type=Application X-GNOME-Autostart-enabled=true Icon=synapse EOF
LTSP-startup-Skript
Das Skript ltsp-startup zeigt beim Login den Inhalt der Datei /etc/ltsp-motd an, sofern vorhanden:
# cat > /etc/xdg/autostart/ltsp-startup.desktop <<EOF [Desktop Entry] Type=Application Exec=ltsp-startup Hidden=false NoDisplay=false X-GNOME-Autostart-enabled=true Name=LTSP startup script Comment=Skript, das beim Einloggen an LTSP-Clients ausgeführt wird. EOF
Zeitgeist deaktivieren(?)
Dieser Schritt scheint nicht weiter benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft prima mit aktivierterm Zeitgeist**
(Ev. die Datei zeitgeist-datahub.desktop aus /etc/xdg/autostart/ entfernen oder in ein anderes Unterverzeichnis verschieben.
Cronskripte
globale Crontab
In /etc/crontab und /etc/anacrontab muss der Proxy eingetragen werden, damit der flashplugin-installer seine Datei herunterladen kann:
Im oberen Bereich von /etc/crontab und /etc/anacrontab:
# package flashplugin-installer needs to know the proxy: # note: put this into /etc/anacrontab, too, if anacron is installed http_proxy=http://10.32.1.253:3128 https_proxy=https://10.32.1.253:3128 ftp_proxy=ftp://10.32.1.253:3128
Der folgende Schritt wird viell. nicht mehr benötigt, derzeit läuft der neue Server gut ohne dieses Skript: TODO(?): Derzeit ist in der crontab außerdem das Skript eingetragen, das hängende Bind-Mounts entfernt (kann in Zukunft hoffentlich entfallen):
Unten in /etc/crontab anfügen:
*/10 7-19 * * * root kepler--umount_cifs -f -m
(Kepler-spezifische Cronskripte)
(Derzeit stehen auf den LTSP-Servern keine Kepler-spezifischen Skripte in /etc/cron.{hourly,daily,weekly,monthly}.)
Mountall-Workaround in /etc/rc.local
Dieser Workaround wird vermutlich nicht mehr benötigt! Der neue Server scheint auch ohne gut zu booten.
(Wenn nötig, in /etc/fstab die NFS-Mounts mit dem Flag noauto versehen und in /etc/rc.local das Skript kepler--mountall-workaround aufrufen.)
Querverweis: #856
Herunterfahren unterbinden
Achtung! Dieser Punkt steht im Verdacht, für die Login/Logout-Probleme auf den LtspServern verantwortlich zu sein! Vorerst lieber auslassen**
Obwohl mittels dconf bereits der Shutdown und der Restart-Eintrag aus dem Systemmenü ausgeblendet wurde, ist es sinnvoll, normalen Nutzern prinzipiell diese Rechte wegzunehmen. (Einerseits, weil es vielleicht einen anderen Weg als das Systemmenü gibt, an diese Optionen zu gelangen. Andererseits, weil dconf derzeit (noch?) nicht das Ausblenden des Suspend-Eintrags erlaubt.)
Das ist bequem über ein policykit-Konfigurationsfile möglich:
# cat > /etc/polkit-1/localauthority/90-mandatory.d/kepler--disable-shutdown-restart-suspend-hibernate.pkla <<EOF [Disable shutdown/whatever] Identity=unix-user:* Action=org.freedesktop.consolekit.system.stop;org.freedesktop.consolekit.system.restart;org.freedesktop.upower.suspend;org.freedesktop.upower.hibernate ResultAny=no ResultInactive=no ResultActive=no EOF
(Querverweise: http://askubuntu.com/questions/93542/how-to-disable-shutdown-reboot-suspend-hibernate/93956#93956, #215)
LTSP einrichten
LTSP-Client-Image
Wenn während der Installation von Edubuntu die Option LTSP ausgewählt wurde, sind die nötigen Pakete schon installiert. Dann wurde auch bereits ein Client-Image erzeugt, das für uns ungeeignet ist und entfernt werden sollte:
# rm -r /etc/ltsp/*
Das weitere Verfahren entspricht dem unter LtspServerUpdate#Release-UpgradederClient-Images beschriebenen.
lts.conf
Unsere lts.conf befindet sich im SVN und muss von dort in das TFTP-Boot-Verzeichnis verlinkt werden:
# rm /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/lts.conf # ln -s /root/LTSP-setup/lts.conf /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/
dnsmasq
- Auf den LtspServern läuft ein
dnsmasq, der die DHCP-Anfragen der Clients beantwortet. Die Antwort beinhaltet dann den TFT-Server, von dem der Client seinen Netzwerkbootprozess fortsetzt.# apt-get install dnsmasq # ln -s /etc/linuxmuster/ltsp_config /etc/dnsmasq.d/
- In
/etc/default/dnsmasqändern:CONFIG_DIR=/etc/dnsmasq.d/ltsp_config/$(hostname)/conf,.dpkg-dist,.dpkg-old,.dpkg-new
- dnsmasq neu starten
# service dnsmasq restart
make_ltsp_config-Skript
- Unser neuer Server benötigt das Verzeichnis
/etc/linuxmuster:# mkdir /etc/linuxmuster
- Auf dem paedml muss ein Verzeichnis für die DHCP-Config des neuen Servers angelegt werden (anbei: es wäre besser, wenn das
make_ltspc_onfig-Skript dies erledigen würde):
Auf dem paedml:
# mkdir -p /etc/linuxmuster/ltsp_config/ltsp<ServerNummer>/conf
- Das Skript
make_ltsp_config, das die zu beantwortenden DHCP-Anfragen festlegt, muss um den Hostnamen des neuen Servers erweitert werden:
Auf dem paedml die passenden Anpassungen vornehmen (Schleifen):
# emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config # emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config.php # svn commit /usr/local/sbin/make_ltsp_config* # make_ltsp_config
TFT-Boot einrichten
- Da die Datei
/var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/defaultbei jedem Update des Client-Images überschrieben wird, verwenden wir eine Datei namens0A, was dem ersten Byte der IP-Adresse unseres Netzwerks entspricht (10.*.*.*). Diese erhält Vorrang vordefault. Also:
Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/0A erzeugen, mit Inhalt
default keplerltsp label keplerltsp kernel vmlinuz append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.32.2.<ServerNummer>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7
Im Lehrernetz:
default keplerltsp label keplerltsp kernel vmlinuz append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.16.112.<ServerIP>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7
Automatisches Herunterfahren der Clients beim Server-Shutdown
Das Herunterfahren des Servers hat katastrophale Auswirkungen auf laufende Clients. Die Clients müssen also sauber abgeschaltet werden, bevor der Server neu gebootet werden kann.
Derzeit verwenden wir einen Polling-Mechanismus, mit dem die Clients bei "ihrem" Server regelmäßig anfragen, ob sie herunterfahren sollen. Dieser Dienst wird über inetd auf Port 2001 zur Verfügung gestellt:
# cat >> /etc/inetd.conf <<EOF 2001 stream tcp nowait nobody /usr/sbin/tcpd /bin/cat /etc/ltsp-message EOF
Um diese "shutdown"-Nachricht zu setzen, verwenden wir das sehr schöne "Molly-Guard". Per Default verhindert das versehentliches Herunterfahren. Wir verwenden es hier so:
# apt-get install molly-guard # cd /etc/molly-guard/run.d # mv 30-query-hostname disabled--30-query-hostname
# cat > 30-kepler--ask-confirmation <<"EOF"
#!/bin/bash
echo "This will shut down all my LTSP clients and reboot this server.
Note: Don't do this while people are logged in on the clients,
or they will kill you. You have been warned."
read -n1 -p "Is this really what you want to do (y/n)? " answer
echo
if [[ $answer == "y" ]] ; then
exit 0
else
exit 1
fi
EOF
# cat > 40-kepler--shutdown-my-clients <<EOF
#!/bin/bash
if [[ $(id -u) != 0 ]] ; then
echo $0: Need to be root
exit 1
fi
shutdownclients --mine
exit $?
EOF
# chmod a+x 30-kepler--ask-confirmation # chmod a+x 40-kepler--shutdown-my-clients
Drucker einrichten
- TODO: Drucker werden über den CUPS des paedml zur Verfügung gestellt
Überflüssige Dienste deaktivieren(?)
Da der neu Server derzeit mit aktivierten Standarddiensten gut zu laufen scheint, diesen Punkt erst einmal auslassen und beobachten.
Korrektur: derzeit ist auf ltsp8 das Network-Manager-Applet und zwei Plugins deaktiviert:
# apt-get purge network-manager-pptp # apt-get purge network-manager-pptp-gnome # apt-get purge network-manager-gnome
(Ev. bestimmte Dienste deaktivieren, Querverweis: #569)
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