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Opened 15 years ago

Closed 15 years ago

Last modified 15 years ago

#564 closed Wunsch (bleibt so)

Bitte WebDAV aus dem Lehrernetz freischalten (Port 5005)

Reported by: Rüdiger Kupper Owned by: bau
Priority: bald erledigen Milestone: Schuljahr 2011/12
Component: Server: LML-Server (paedml) Severity: beeinträchtigt den Unterricht einiger Lehrer
Keywords: Cc: kau

Description

Hermann Kaupp möchte aus dem Lehrernetz auf einen WebDAV-Server zugreifen, der Zugriff läuft über Port 5005.

  1. ich dachte, im Lehrernetz ist alles offen, woran hängt's?
  2. falls der Port geschlossen ist, bitte 5005 freischalten.

Change History (9)

comment:1 by bau, 15 years ago

Resolution: → bleibt so
Status: new → closed

Das Lehrernetz wird vom Kultusministerium reglementiert. Innerhalb des Netzes (KISS) ist noch nicht einmal eine Namensauflösung zugelassen, es ist ein abgeschottetes Netz, aus dem nur über einen HTTP-Proxy Internetzugang (der aber uneingeschränkt) möglich. Eine Portfreischaltung wäre nur durch den Provider möglich.
Alternative: Nutzung des WLAN-Netzes, hier ist uneingeschränkter Zugang zum Internet möglich.

comment:2 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Okay.
@kau: Ist WLAN-Zugang in Ordnung?
@bau: würde das dann auch aus dem (Kabel-) Schülernetz funktionieren?

Hinweis
WebDAV-Dienste sind inzwischen üblich, fast jeder Internet-Provider bietet so etwas an. Der meistgenutzte Service ist sicherlich Dropbox [2], das verschiedene Kollegen verwenden. Windows unterstützt das Protokoll meines Wissens nur nach Installation eines entsprechenden Clients. Der Ubuntu-Dateimanager beherrscht WebDAV von Haus aus.
Frage
Soll WebDAV als Dienst an der Schule unterstützt werden (wie Du oben schreibst ist das wenn überhaupt nur im Schülernetz möglich)? Die Nutzung für Schüler ist (rechtlich) vermutlich unkritisch. Für Lehrer ist die Nutzung solange rechtlich unkritisch, wie keine Schülerbezogenen Daten (z.B. Noten oder Mails mit persönlichem Bezug) dort hinterlegt werden.
Ubuntu One
Die Firma Canonical, die Ubuntu zusammenstellt, bietet für jeden(!) Ubuntu-Nutzer (d.h. für jeden unserer Schüler und für jeden unserer Lehrer) kostenlos 5GB Speicherplatz in der Cloud (Ubuntu One [2]). Spricht etwas dagegen, diesen Service von der Schule aus zu nutzen? Einen Ubuntu-One-Client gibt es auch (kostenlos) für Windows, Android, Ipod und Ipad.

Verweise

[1] ​https://www.dropbox.com/
[2] ​https://one.ubuntu.com/

Version 1, edited 15 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (next) (diff)

comment:3 by bau, 15 years ago

Ich denke, es spricht nichts dagegen, den Dienst im Schülernetz zu ermöglichen. Mir ist nur im Moment nicht ganz klar, wie das gehen soll. Ich müsste dann ja in der Firewall eine Regel einrichten, die die WebDAV-Ports nach außen weiterleitet.

in reply to:  3 comment:4 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Replying to bau:

Ich denke, es spricht nichts dagegen, den Dienst im Schülernetz zu ermöglichen. Mir ist nur im Moment nicht ganz klar, wie das gehen soll. Ich müsste dann ja in der Firewall eine Regel einrichten, die die WebDAV-Ports nach außen weiterleitet.

Weiß ich auch noch nicht, aber wir können es mal im Auge behalten. Was den Ubuntu-One-Dienst betrifft, so weiß ich nicht mal, welches Protokoll der benutzt, vielleicht ist das gar kein WebDAV. Das Ubuntu-One-Icon müsste jeder Nutzer links in seiner Startleiste haben, probieren wir es doch einfach mal aus. Mal sehen, was geht.

in reply to:  2 comment:5 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Die Firma Canonical, die Ubuntu zusammenstellt, bietet für jeden(!) Ubuntu-Nutzer (d.h. für jeden unserer Schüler und für jeden unserer Lehrer) kostenlos 5GB Speicherplatz in der Cloud.

Wenn ich das grob überschlage heißt das, dass Cononical unserer Schule ca. 4TB Speicherplatz auf seinen Servern zur Verfügung stellt. Nicht schlecht für einen kostenlosen Dienst.

comment:6 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Jeder Kollege sollte trotzdem die Freiheit haben, den Dienst zu verwenden, den er mag. Das WebDAV-Protokoll allgemein freizuschalten, ist vermutlich ein Komfortgewinn.

Übrigens: Wir bieten als Schule einen ganz ähnlichen Dienst an. Jeder Schüler und Lehrer kann über den VPN-Schlüssel auf den Speicherplatz auf unserem Server zugreifen.

comment:7 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Ubuntu One funktioniert auch durch einen Proxy und scheint den https-Port (443) zu verwenden.

comment:8 by bau, 15 years ago

Ich dachte bisher eigentlich auch, dass WebDAV dazu da ist, seine Dateien von überall her zu bekommen und das das ganz normal über http/https geht.

comment:9 by Rüdiger Kupper, 15 years ago

Scheint jedenfalls so entworfen zu sein:

"Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) is an extension of the Hypertext Transfer Protocol (HTTP) that facilitates collaboration between users in editing and managing documents and files stored on World Wide Web servers. [...] The protocol consists of a set of new methods and headers for use in HTTP." (​wikipedia:webDAV)

Port 5005 ist eher für RTP (Audio/Videoübertragung) reserviert (​wikipedia:List_of_TCP_and_UDP_port_numbers). Aber wer kennt sich schon mit Windows aus? ;-)

Note: See TracTickets for help on using tickets.