Opened 5 years ago
Closed 4 years ago
#4421 closed Defekt (erledigt)
Switch in Chemie verursacht Probleme bei DHCP
| Reported by: | Rüdiger Kupper | Owned by: | bau |
|---|---|---|---|
| Priority: | unverzüglich erledigen | Milestone: | Schuljahr 2022/23 |
| Component: | Hardware: Netzwerktechnik | Severity: | beeinträchtigt den Unterricht vieler Lehrer |
| Keywords: | Cc: | netzwerk |
Description
Klassenraumrechner hat keine Netzverbindung. Videounterricht in 5.45 läuft super, also nicht ganzes U betroffen.
Schreibe hier grade KA.
Kabel scheinen alle drin zu sein.
Weiß jemand etwas?
Change History (46)
comment:1 by , 5 years ago
| Priority: | normal → höchste |
|---|---|
| Severity: | normal → kritisch |
| Summary: | Kein Netzwerk in 5.46 → Kein Netzwerk an den Klassenraumrechnern |
comment:4 by , 5 years ago
Tablets haben normalen Netzzugang. Kollegen können darüber die Kepler-Cloud und die paedml-Seite erreichen.
Bei den Klassenraumrechnern scheint es einfach am DHCP zu scheitern.
comment:5 by , 5 years ago
Der Rechner in 5.17 lieft und hatte seine IP wohl heute früh bekommen. Bei Neustart auch kein DHCP mehr.
- @bau
- So etwas hatten wir doch neulich schon, was war da die Ursache?
comment:12 by , 5 years ago
Dann gehe ich in den Serverraum und stecke meinen Laptop ins VLAN7 und stelle alle Netzwerkverbindungen aus, solange, bis ich eine IP bekomme.
comment:15 by , 5 years ago
Übeltäter war der Switch in der Chemie.
Ich habe dort nun die behelfsmäßigen Verdoppler der Kabel (also aus 8-Pin Gigabitverkabelung mach zwei mal vier Pin 100MBit) entfernt - eine andere Ursache konnte ich nicht erkennen.
comment:16 by , 5 years ago
Das hätte ich natürlich im Leben nicht gefunden :-). Wieso diese Kabelsplitter? Über Cat5 (neu, ehemals Cat5e) läuft Gigabit doch ohnehin schon über alle vier Adern?
Oder waren da „alte“ Cat5 im Spiel?
comment:18 by , 5 years ago
Die Rechner müssten alle nach dem DHCP-Timeout ohne Netzwerk von der Platte gebootet haben (richtige BIOS-Einstellungen vorausgesetzt). Damit müssten sie heute Abend wie üblich per Cronjob herunterfahren. Ich werde also morgen testweise alle Rechner aufwecken und schauen, ob sie laufen.
comment:19 by , 5 years ago
Kannst Du Dir irgendwie erklären, dass der Videorechner in 5.45 problemlos gelaufen ist? Dort gab es keinerlei Netzwerkproblem, mei konnte wie üblich Reversunterricht machen. Ich erinnere mich, dass die Technik dort hinter einem eigenen Switch im Rechnerkasten hängt. Kann sich das ausgewirkt haben?
follow-up: 22 comment:20 by , 5 years ago
Das muss während des Aufweckens der Rechner heute passiert sein. In 1.09 waren fast alle Rechner benutzbar. Warum dann aber der erst später gestartete Rechner in 5.45 eine IP bekam ??? (oder lief der über Nacht durch?)
comment:21 by , 5 years ago
Die Rechner haben nach dem Abschalten des Ports nach und nach ihre IPs gezogen.
comment:22 by , 5 years ago
Replying to bau:
Das muss während des Aufweckens der Rechner heute passiert sein. In 1.09 waren fast alle Rechner benutzbar. Warum dann aber der erst später gestartete Rechner in 5.45 eine IP bekam ??? (oder lief der über Nacht durch?)
Der hat auch im Laufe des Tages noch problemlos gestartet und hstte Natzwerk. Ich hab heute den Reversunterricht in 5.45 angeworfen und dafür den Rechner neu gebootet. Er ist problemlos hochgefahren und wir haben die BBB-Sitzung gestartet. Zu dieser Zeit bootete im restlichen U schon kein Rechner mehr. In der dritten Stunde habe ich das selbe getan: Rechner herunterfahren und neu anschalten: wieder lief alles.
comment:23 by , 5 years ago
Oder bedeutet bei Windows „ausschalten“ nicht mehr ausschalten?? Den Stecker habe ich nicht gezogen!
comment:24 by , 5 years ago
Von wann ist denn unsere Netzwerkinstallation?
Installationen, die vor 2002 durchgeführt wurden und der damaligen Cat 5 entsprachen, sind nicht unbedingt Gigabit-Ethernet-tauglich und die Kabel sollten vor Nutzung mit speziellen Messgeräten dahingehend geprüft werden. Auch sind die Eigenschaften von mit „Cat 5“ bezeichneten Kabeln nicht zu ermitteln, wenn das Herstellungsdatum nicht bekannt ist.
Wir sollten das Geld aus dem Digitalpakt erst mal verwenden, um unsere Kabel zu prüfen. Ich dachte, wir haben flächendecked 5e, also alle vier Adernpaare sind verwendbar. Gibt es da Messungen? Von wann?
follow-up: 29 comment:25 by , 5 years ago
Es gibt ein paar weiße Flecken, die wir aber in unserem MEP auch benannt haben (Ch, Ph, Geo, NwT) wo wir leider zu wenig Kabel haben.
follow-up: 27 comment:26 by , 5 years ago
Windows merkt sich beim Netzwerk ziemlich viel - es kann sein, dass der einfach sein Lease weiterverwendet hat, ohne auf den DHCP zu achten.
comment:27 by , 5 years ago
Replying to bau:
Windows merkt sich beim Netzwerk ziemlich viel - es kann sein, dass der einfach sein Lease weiterverwendet hat, ohne auf den DHCP zu achten.
Dann könnte das vielleicht erklären, warum der Rechner auch später noch Netz hatte. Geheuer ist mir das aber nicht. Aus muss aus bedeuten, also kompletten Kaltstart beim nächsten Boot. Auch wenn das heute vielleicht mal nützlich war, das macht die Rechner unwartbar...
comment:29 by , 5 years ago
Replying to bau:
Es gibt ein paar weiße Flecken, die wir aber in unserem MEP auch benannt haben (Ch, Ph, Geo, NwT) wo wir leider zu wenig Kabel haben.
Aber wieso zu wenig Kabel? Über jedes einzelne Cat5(e)-Kabel müsste doch prinzipiell Gigabit möglich sein? Ich dachte, das ist der augenblicklich angestrebte Stand: Gigabit in jedem Klassenraum. Wozu denn die Splitter?
comment:30 by , 5 years ago
Keine Ahnung - Windows macht da so sein eigenes Ding (ich wollte vor Jahren mal verschiedene Routen per DHCP im Schüler/Lehrernetz rausgeben, da hat das Windows 7 einfach nicht mitgemacht und sich falsche Routen gemerkt).
follow-up: 32 comment:31 by , 5 years ago
Wenn im Chemiesaal nur eine Leitung liegt ist das mal mindestens eine zu wenig.
comment:32 by , 5 years ago
JReplying to bau:
Wenn im Chemiesaal nur eine Leitung liegt ist das mal mindestens eine zu wenig.
Ja, das meine ich ja auch gar nicht. Das ist ja klar, dass wir insbesondere in den Naturwissenschaftstrakten zu wenig Kabel liegen haben.
Meine Frage, die sich jetzt für mich auftut, ist: ist wirklich jedes einzelne Kabel im Schulhaus prinzipiell Gigabit-fähig? Das heißt: erfüllen sämtliche Kabel im Schulhaus die Cat5e-Spezifikation? Und wann wurde das zuletzt überprüft?
Wir zahlen alle zwei Jahre an Elektro-Wöhle massenhaft Geld dafür, dass sie die gefühlt zehntausend simplen Stromkabel in den Naturwissenschaften (angeblich) prüfen und dann einen für uns sehr sehr teuren Aufkleber auf jedes Kabel kleben.
Meine Frage ist einfach: wann wurde genau das selbe für alle unsere Netzwerkabel im Schulhaus gemacht? Wann wurden die zuletzt alle einzeln durchgemessen und nach Cat5e zertifiziert?
Wenn das nicht passiert ist, müssen wir uns über Netzwerkprobleme nicht wundern.
comment:33 by , 5 years ago
Die Kabel wurden alle (bis auf die in der Chemie und Physik, die hatte ich damals selbst verlegt) nach der Installation gemessen und dokumentiert.
comment:34 by , 5 years ago
Okay. Dann schauen wir uns einfach die Dokumentation an und von wann die stammt. Wenn wir alle zwei Jahre (oder wie oft?) alle Stromkabel „bebeppern“, dann sollten wir das ja mit den viel wichtigeren Netzwerkkabeln genauso tun?
comment:35 by , 5 years ago
Und Deine selbstverlegten Kabel sind vermutlich verlässlicher als die alten ;-).
comment:37 by , 5 years ago
Naja. Dann lass ums doch einfach einen Turnus etablieren, in dem wir sämtliche Netzwerkkabel im Schulhaus regelmäßig ausmessen und nach Industriestandard zertifizieren lassen. — So, wie wie uns das im Bereich der Elektroinstallation ja regelmäßig auferlegt wird.
Ich schlage eine regelmäßige zweijährige komplette Zertifizierung unserer kompletten Netzwerkinstallation vor. Die ist nämlich die absolut zwingende Grundlage unserer schulweiten Digitalisierung. Finanzmittel stehen dafür ja bereit.
comment:38 by , 5 years ago
Dass das nicht billig ist, ist klar. Doch wofür sonst ist der Digitalpakt da? Digitalisierung ist nicht aus der Portokasse zu haben. Wenn unser Bedarf im Kabelnetzwerk liegt, dann muss das Geld dorthin fließen. Denn alle Mobilgeräte, alle Webservices, alle Rechner im Schulhaus und alle unsere Server hängen davon ab.
comment:39 by , 5 years ago
| Resolution: | → erledigt |
|---|---|
| Status: | new → closed |
Sieht gut aus!
Heute fahren die Rechner wie gewohnt hoch (außer einigen in den Computerräumen, die haben bestimmt andere Probleme). Was immer sich da gestern verhakt hat, es hat sich heute nicht wiederholt.
Sehr gut.
comment:40 by , 5 years ago
| Resolution: | erledigt |
|---|---|
| Status: | closed → reopened |
Problem trat heute anscheinend wieder auf (Ziefle meldet in schul.cloud). Ließ sich wie letzte Woche beheben durch Trennen des Port-Channels zum Switch in der Chemie und Wiederverbinden.
Ich werden den Switch mal neu starten, falls das Problem nochmals auftaucht muss ich den leider tauschen.
comment:41 by , 5 years ago
ToDo: Damit solche Probleme eingegrenzt werden können, müssen wir unser doch nun recht großes Netz in Sub-Netze (VLANs) aufteilen auch, um die Collision-Domain zu verringern. Vielleicht packt das der Switch in der Chemie auch nicht?
Segmentierung des Adressbereichs 10.32.0.0/12 (= 1 048 574 mögliche Hosts)
Damit wir das blicken, würde ich eine Segmentierung nach dem zweiten Byte bevorzugen, also 10.32.0.0/16:
In der Folge wären die Clients in den Segmenten unter sich und werden vom jeweiligen Router in das VLAN7 weitergeroutet. Auch die Weiterleitung in VLAN 18 (GlusterFS) kann direkt auf diesem Router erfolgen (Rückroute von den Gluster-Servern wird halt etwas komplexer, da für jedes VLAN ein eigener Router eingetragen werden muss).
- VLAN7: 10.32.0.0/16
Server, LZ und WLAN-AP-Zugäge von mobilen Geräten, zusätzlich VNICs auf den betroffenen Switchen - VLAN733 10.33.0.0/16- VLAN747 10.47.0.0/16
jeweils ein SubNetz für einen Raum oder ein U:- VLAN733: Raum 1.09
Router: ciscoServerraum (10.33.0.1) - VLAN734: Raum 1.10
Router: ciscoServerraum (10.34.0.1) - VLAN735: Räume 5.27/5.28
Router: cisco527 (10.35.0.1) - VLAN736: U1
Router: cisco509 (10.36.0.1) - VLAN737: U2
Router: cisco523 (10.37.0.1) - VLAN738: U3
Router: cisco536 (10.38.0.1) - VLAN739: U4, aktuell noch NwT
Router: cisco547 (10.39.0.1) - VLAN740: NwT - Planung
Router: ciscoNWT - noch zu installieren (10.40.0.1) - VLAN741: Bücherkeller
Router: cisco126 - noch zu installieren (10.41.0.1) - VLAN742: BK
Router: ciscoBK (10.42.0.1)
- VLAN733: Raum 1.09
comment:42 by , 5 years ago
Nur zum Verständnis: Was meinst du mit Router in diesem Fall? Warum braucht man einen Router pro VLAN? Ich dachte das Routing zwischen VLANs macht man auf dem Layer3-Switch mit Hilfe von AccessControlLists?
Aber vielleicht ist es besser, wenn du das mal analog erklärst...
comment:43 by , 5 years ago
Die ACL kontrollieren nur das Routing (wer darf, wer nicht).
Du hast z.B. zwei VLANs, die sehen dann erstmal absolut garnichts voneinander, z.B. Lehrernetz (VLAN6), Schülernetz (VLAN7) - das ist also erstmal eine strikte Trennung.
Wenn du aber, wie in unserem Fall nur das Netz segmentieren möchtest, dann muss ja Netzverkehr vom einen in das andere VLAN geroutet werden, z.B. nehmen wir VLAN7 und VLAN742:
- Router wird dann ciscoBK, der bekommt das bisherige Standard-Gateway eingetragen
- dort muss man zwei vNIC einrichten: VLAN7 (z.B. 10.32.7.42) und VLAN742 (10.42.0.1)
- auf den Servern muss für die Route für IPs 10.42.0.0/16 das GW 10.32.7.42 eingetragen werden
- auf den Clients muss als standard-Gateway 10.42.0.1 eingetragen werden
comment:44 by , 4 years ago
| Summary: | Kein Netzwerk an den Klassenraumrechnern → Switch in Chemie verursacht Probleme bei DHCP |
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comment:45 by , 4 years ago
| Milestone: | Schuljahr 2021/22 → Schuljahr 2022/23 |
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comment:46 by , 4 years ago
| Resolution: | → erledigt |
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| Status: | reopened → closed |
Sollte mit Austausch des Switches behoben sein!
Betrifft offenbar fast alle Klassenraumrechner – aber *nicht* den Windows-Rechner in 5.45 für den Videounterricht.
Hat der eine fixe IP?
-> DHCP-Problem?