close Warning: Can't synchronize with repository "keplertools" (/srv/svn/keplertools does not appear to be a Subversion repository.). Look in the Trac log for more information.

Opened 6 years ago

Closed 5 years ago

#3718 closed Verbesserung (erledigt)

Videoübertragung aus Raum 5.45

Reported by: Rüdiger Kupper Owned by: netzwerk
Priority: bald erledigen Milestone: Schuljahr 2020/21
Component: Hardware: allgemein Severity: beeinträchtigt keinen Unterricht
Keywords: Cc: rue, kau, fabian@…

Description

Wir verfolgen derzeit zwei Pfade zur Umsetzung des „Inversen Videounterrichts“, oder um klar zu machen, was das heißen soll: Päsenzunterricht der Klasse mit Videolehrer.

Eine der Schienen ist die professionelle Unterstützung vom Fabian Emele – hallo! – vom Musikhaus Rudert. Er hat die Lokalität in Raum 5.45 schon ausgiebig begutachtet (Eckraum im 4. U, der größte der neu renovierten Räume).

Herr Emele hat nun ein System ausgearbeitet, das er uns am Freitag vorstellen will.

Hallo Her Emele! Sie können hier jederzeit beitragen, indem Sie auf die Mail antworten.
Wie ist Ihre derzeitige Planung?

Change History (40)

comment:1 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Was ich der Mail von Herrn Emele schon entnehmen kann ist, dass er das System
Dante Via
benutzen wird.

comment:2 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Dante

Dante ist ein proprietäres System zur Übertragung hochaufgelöster Audioströme über Ethernet.

comment:3 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Dante erlaubt die verlustfreie Übertragung von bis zu 128 Audioströmen in Studioqualität zwischen Dante-Geräten im selben Netzwerk.

comment:4 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

comment:6 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Dante ist eine proprietäre Implementation der australischen Firma »Audinate«.

comment:7 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Dante arbeitet auf dem ISO-Level 3 und ist damit ein switching- und routingfähiges Protokoll.


comment:8 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Das bedeutet, dass Dante-Geräte ihre Audioströme weltweit in höchster Qualität austauschen können.
– eine hinreichend performante Internetverbindung vorausgesetzt.

comment:9 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Jetzt zurück zu unserer Realität.
Die Kollegen, die von zuhause arbeiten, können – im allerbesten Fall (!!!) – einen Downstream von 10 MBit/s konsumieren.

@emele
Was immer Sie tun, es muss letztlich einen Livestream liefern, welchen die Kollegen zuhause konsumieren können - und zwar *neben* einem BB- Stream und dergleichen.

comment:10 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Das bedeutet, Ihre Lösung sollte einen stabilen Datenstrom liefern, den alle üblichen Browser komnsumieren können, und die Bandbreite darf für jeden Empfänger maximal 6 Mbit/s betragen.

Last edited 6 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

comment:11 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Bietet das Ihre Lösung?

comment:12 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Ich glaube, die Idee war, den Stream letztlich an einen öffentlich erreichbaren Provider zu schicken – so etwas wie Youtube oder Vimeo, aber in Deutschland. Es wäre natürlich sehr günstig, wenn dieser Anbieter dann die Qualität des Streams variabel machen kann. So macht es ja auch Youtube je nach der Verbindung des Empfängers.

comment:13 by bau, 6 years ago

Da bin ich mal gespannt, wie das letztendlich funktionieren soll.

  • Wenn es in die VK integriert werden soll, dann wäre ein einfacher Audio-Stream an einem Klinken-Ausgang, den wir auf den Audio-Eingang am stationären PC, auf dem die VK läuft ausreichend.
  • Wenn der Stream auf dem PC mit Windows10 aufläuft und nur dort genutzt werden kann, dann muss die VK auf diesem PC laufen, was bedeutet, dass wir den PC irgendwie vor Schülerzugriffen schützen müssen - wie? (diese Art Windows-Probleme wollten wir eigentlich ein für allemal abschaffen!)
  • Wenn der Audio-Stream an einen externen Diensteanbieter gehen soll, muss der Videostream parallel laufen - wie soll das gehen (da würden wir die VK nicht mehr benutzen)?

lassen wir uns überraschen!

comment:14 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Ich habe heute Morgen noch mal mit Herrn Emele gemailt und die Idee, einen externen Anbieter zum Verteilen des Stream zu benutzen liegt erst mal auf Eis — weil wir ja festgestellt haben, dass wie den Stream leicht über unseren eigenen Server zugänglich machen können. Das bietet zudem den schlagenden Vorteil, dass wir ihn mit unserer Nutzerverwaltung koppeln können und damit nur für den jeweils unterrichtenden Lehrer freigeben.
Eine Frage wäre, ob man den Stream vielleicht in mehreren Qualitätsstufen anbieten kann, zwischen denen der Empfänger je nach Bandbreite wählen kann. Das wäre dann zwar keine automatische Skalierung, doch eine guter Kompromiss.
Herr Emele bringt daher am Freitag/Samstag auch gleich den nötigen Encoder mit, um aus dem hochauflösenden Audio/Video-Stream ein über das Internet für den Endkonsumenten zugreifbares Format zu machen.

@bau
Wir brauchen bis Freitag Mittag dann den erwähnten Win10-Rechner in 5.45.

Ich habe übrigens mal gesucht und es ist eindeutig, dass die Dante-Herstellerfirma nicht beabsichtigt, ihre Treiber für Linux zur Verfügung zu stellen. Obwohl das technisch kein Problem wäre: Es gibt sie für Windows als Brücke zwischen der Dante-Hardware und ASIO (was die Windows-Variante der Low-Latency-Audioverarbeitung ist). Ebenso für MacOS als Brücke zu CoreAudio (macht auf Mac das, was ASIO auf Windows macht). Für Linux gibt es ebenfalls Low-Latency-Audioverarbeitung (JACK), sogar in Kombination mit einem speziellen Low-Latency Kernel-Flavour. Und jede Menge professioneller Anwender nutzen das.
Die Firma Audinate müsste ihre Treiber nur an JACK anbinden, so wie an ASIO und CoreAudio, steht aber auch dem Standpunkt, dass es für Linux ja keine sinnvollen Einsatzszenarien gäbe. Trotz zigfachen Anfragen und Bitten von Linux-Usern, die sich mit Audioverarbeitung wirklich auskennen.

Nun gut, wenn eine Firma halt gern auf einen Kundenstamm verzichtet, den sie mit wenig Aufwand „abgreifen“ könnte — selbst Schuld ;-). Wenn die da mal keinen Trend verschlafen ...

comment:15 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Das hier scheint die einzige bemerkenswerte Ausnahme zu sein: Eine Drittfirma bietet einen Dante-fähige Audiokarte mit Linuxtreibern an:
​https://www.digigram.com/support/lx-dante-support/
Ob die ihre Treiber dann selbst programmieren?

Aber jetzt schauen wir uns das ganze erst mal mit dem Windows-PC an!

comment:16 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Ich habe heute Nachmittag zufällig Herrn Emele in 5.45 getroffen, er hat dort schon einmal die Software am Windows-Rechner installiert.

@bau
Ich habe in Windows den Lehrerproxy eingetragen (Account „lehrer“ – hier können wir ja dann noch ein eigenes Account einrichten). Internet-Zugriff funktioniert, doch das "Dante-Via"-Programm möchte sich nach dem Start erst einmal anktivieren (ich nehme an, Herr Emele hat eine entsprechende Lizenz erworben), doch der Aktivierungsdialog hängt einfach endlos mit einem drehenden Icon fest und nichts tut sich.

Nachdem ich in der Windows-Konfig auch nach vielem Herumgesuche – übersichtlich ist was anderes – keine weiteren Optionen finden konnte, glaube ich inzwischen, dass das Via-Programm schlicht mit authentifizeiten Proxys nicht klar kommt. Ich vermute, es hat einfach keine Möglichkeit, das Passwort abzufragen.

Das wäre ja kein Beinbruch, wenn man in der Windows-Konfig irgendwo sein Proxy-Passwort eintragen könnte, ich habe jedoch nichts dergleichen gefunden. Geht das wirklich nicht? Der Browser fragt artig nach dem Passwort, doch die Via-Software nicht.

Wenn das nur die Lizensierung betrifft, dann müssen wir den Rechner einmal ohne Proxy ans Netz hängen. Allerdings fragt man sich, wie professionelle Software, die ja sicher auch in Firmen und öffentlichen Institutionen eingesetzt wird, nicht auf Firewalls vorbereitet sein kann?

Oder fällt Dir ein anderer Grund an, warum die Aktivierung in diesem Schritt festhängt?

Jedenfalls wäre es gut, wenn wir morgen Nachmittag dafür eine Lösung hätten. Gibt es einen Weg am Proy vorbei, jedenfalls für ein Mal?

comment:18 by bau, 6 years ago

Normalerweise kann de Proxy in den Einstellungen des Edge-Browsers eingetragen werden (Microsoft-Logik: Es gibt nur den mitgelieferten Browser).

comment:19 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Hier ging es um die Software "Dante Via", installiert auf dem Win10-Rechner. Die wollte zur Aktivierung direkt (nicht über den Browser) eine Verbindung zur Firma Audinate in Australien herstellen. Wohlgemerkt nur, um die Lizenz zu prüfen – Geld ist bei denen wie immer wichtiger als Funktion. Man hätte ja auch erst mal die Funktion bieten können und später kassieren – naja.

Herr Emele hat einen LTE-Router mitgebracht, um das „Problem“ (das kein Problem ist) zu umgehen. Damit konnten wir die Software an unserem Proxy vorbei aktivieren und hoffentlich müssen wir das kein zweites Mal tun, denn sonst haben wir wieder das selbe Problem.

Der Erfolg ist: Die Installation in 5.45 läuft, Herr Emele ist derzeit dabei, die Technik im Raum fest zu installieren.

Derzeitiger Stand:

Audio
  • Tonqualität vom Shure-Mikrofonarray an der Decke ist sehr gut.
  • Das Mikrofonarray ist per Ethernet über das Dante-Protokoll an die weiteren Geräte in 5.45 angebunden, das sind:
    • der Windows-PC (derzeit mit Konto "kepler", mit Admin-Rechten(!), also keinesfalls für Schüler geeignet
    • ein gewöhnlicher DLink-Ethernetswitch (@bau:: ich habe provisorisch die IP 10.32.175.245 vergeben, ist vorsorglich in der Workstations-Datei eingetragen, der Switch ist aber fest auf die IP konfiguriert. – Ist ein weiterer Switch in 5.45 überhaupt mit dem Netzwerk vereinbar?)
    • ein Gerät, das wie ein Digitalmischpult funktioniert und mehrere Dante-Ethernet-Eingänge auf profanes Analogaudio mixt -> das geht dann zu unseren Boxen im KZ.
Video
  • Einzige Videoquelle ist derzeit die Elmo-Kamera
  • ein HDMI-Umschalter, der verschiedene HDMI-Quellen auf den HDMI-Eingang des Beamers schalten kann (@bau:: ich habe provisorisch die IP 10.32.175.145 vergeben, ist vorsorglich in der Workstations-Datei eingetragen, der Umschalter ist aber fest auf die IP konfiguriert.)

comment:20 by bau, 6 years ago

Sage ich doch: M$-Logik: Stelle den Internetzugang im Edge ein, das gilt dann als Einstellung für das ganze Windows 10. Wenn natürlich Dante nicht bereit ist, auf die Betriebssystemeinstellungen zuzugreifen ist das eben Mist. Für solche Fälle haben wir aber den Software-Proxy, über den wir Zugriffe auf WebSites ohne Passwort erlauben. Schlimmstenfalls könnten wir auch eine Route mit iptables einrichten für so einen Zugriff.

comment:21 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Ja, richtig, der Software-Proxy wäre da dann die richtige Lösung. Ich glaube, das Programm hat den Systemproxy schon abgefragt, doch konnte keinen Passwortdialog anzeigen. (In Win10 kann man UID und Passwort nicht in der Config eintragen, jedes Programm muss also selbst nach dem PW fragen. Und wenn das nicht vorgesehen ist, lässt unser Proxy halt nichts durch. Aber ich bin halt auch kein Windows-Experte.)

Herr Emele ist gestern fertig geworden und ich konnte von zuhause aus eine BBB-Sitzung mit ihm machen. Ton ist m.E. sehr gut gelungen, man hört alle Reihen gleich laut und auch in links-rechts-Richtung gibt es nur minimale Unterschiede in den Höhen, was keine Rolle spielt.

Ich habe eben schon Frau Profanter angeschrieben, ob sie morgen ihre erste Stunde über 5.45 halten will. Sie hätte dann auch den Vergleich mit dem Ton von letzter Woche (nur Elmo-Mikrofon am Pult).

@bau
Die BBB-Konferenz muss am Windows-Rechner gestartet werden. Dort gibt es derzeit nur das geteilte lokale Account, ich schätze, das lassen wir auch so. Der Schüler muss sich dann ja bei Moodle authentifizieren. Allerdings ist das lokale "kepler"-Account derzeit noch ein Admin-Account, was keinesfalls so bleiben kann. Wir müssen das Account also in ein unpriviligiertes Account umwandeln (oder ein zweites einrichten). Am Besten sollte der Nutzer überhaupt nichts können, außer im Internet Moodle aufzumachen. Keine Ahnung, ob man Win10 wie einen Kiosk konfigurieren kann, das wäre dann die beste Variante. (Rechner fährt hoch, der lokale Nutzer wird automatisch eingeloggt, Browser startet automatisch mit der Moodle-Seite und der Nutzer kann sonst überhaupt nichts machen.)

comment:22 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Ein weiteres Gerät, das gesichert werden muss, ist der HDMI-Umschalter. Man muss natürlich an die Tasten kommen, aber er darf nicht "mitnehmbar" sein ;-).

comment:23 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Nachdem wir heute vor Unterrichtsbeginn noch behelfsmäßig eine Webcam installiert haben (ausgeliehen), konnte Frau Profanter ihren Spanischkurs unterrichten. Hier ist ihre Rückmeldung:

Die Tonqualität heute war schon viel besser als letzte Woche. Vielleicht fast zu gut. Ich konnte verstehen, was die Schüler miteinander getuschelt haben :-). Dafür war bei Unterrichtsbeginn und die ganze Stunde über das Kamerabild sehr verpixelt. Ich konnte die Schüler nur noch schemenhaft erkennen. Euch habe ich vor dem Unterricht hingegen sehr gut gesehen. Es wäre besser, wenn die Kamera nicht immer rein und rauszoomen würde und man ein festes Bild hätte, auf dem man alle sehen könnte. Außerdem wäre es praktischer, wenn man die Videoübertragung der Schüler wieder in einem Extra-Tab hätte, um es auf dem zweiten Bildschirm immer groß zu haben. Schön heute war, dass man auf einem Bild alle Schüler sehen konnte. Mich und das Dokument, was ich geteilt habe, konnten die Schüler heute wunderbar sehen und mich auch sehr gut verstehen. Auch der Einsatz der Dokumentenkamera hat funktioniert.

Ich nehme stark an, dass für das verpixelte Bild die Belastung des BBB-Servers verantwortlich ist. Ich fürchte, hier haben wir keinen Einfluss. Möglicherweise hilft es, die Auflösung von Beginn an herabzusetzen, heute lief die Kamera mit HD-Auflösung, wenn ich mich recht erinnere. Das wäre zwar schön, ist unter Realbedingungen aber wohl nicht empfehlenswert. Leider müssen wir mit BBB ständig Kompromisse machen.

Ein Punkt, der sich noch verbessern lässt ist die Rechenleistung des Win10-Rechners. Bei laufender BBB-Sitzung lastet Chrome die CPU zu 100% aus. Woran das liegt ist mir nicht ganz klar (vielleicht hängt es auch mit der Kameraauflösung zusammen?). Allerdings ist Chrome auch als Speicherfresser bekannt. Das Programm startet zig Threads gleichzeitig und lädt fleißig im Hintergrund schon mal vorsorglich Daten herunter. Ich fürchte aber, dass das heutzutage alle Browser so machen.
Mit Edge sah es gleich aus, was nicht verwundert, weil Edge ebenfalls aus dem Chromium-Sourcen gebaut wird, das ist also unter der Haube der selbe Browser. Firefox haben wir noch nicht getestet, wäre noch einen Versuch wert.

in reply to:  23 comment:24 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Replying to kup:

Ich konnte verstehen, was die Schüler miteinander getuschelt haben :-).

Das könnte natürlich ein Thema auf einem ganz anderen Blatt sein: Vertrauliche Gespräche zwischen Sitznachbarn müssen schon möglich sein, das gehört zu einer normalen Klassensituation. Wir machen Unterricht und keine Überwachung ;-). Sonst steigen uns womöglich auch die Eltern auf's Dach …

comment:25 by bau, 6 years ago

Ähm, nein. Das ist Unterricht und nicht Tuschelstunde! Wir müssen lediglich die SuS informieren, dass die Audio-Anlage nun derart gut funktioniert, dass man sogar das Getuschle hören kann.

comment:26 by bau, 6 years ago

Es wird wohl nötig werden, den Kram auf leistungsfähigere Hardware umzuziehen.
Im Bücherkeller stehen die Rechner von Fujitsu bereit (i5 mit 16GB RAM), die sollten das sicher packen.
Ich vermute mal, dass das bei Windows nicht einfach mal mit Umstecken der SSD getan sein wird (ausprobieren?).

comment:27 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

So, wie ich Windows kenne, streckt das die Glieder, wenn es plötzlich auf einem anderen Rechner aufwacht. Ich bin erstaunt, dass es ohne Aktivierung überhaupt noch läuft, und die prägt sich dann sicher auf die Hardware.
Allein um einen neuen lokalen Benutzer einzurichten, ohne gleich ein MS-Konto einzurichten (mit Name, Adresse und am besten Kreditkartennummer), muss man gefühlt mehrmals um den Mond tanzen. Ich musste googeln, um herauszufinden, wo ich überall nein sagen und "abbrechen" wählen muss und zum Schluss doch noch einen Benutzer habe …

comment:28 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Und Frau Cortana möchte sehr hartnäckig einen Proxy-Zugang, sonst kann man im Startmenü nicht mal etwas eintippen ;-).

comment:29 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Damit ist unser Audio aus dem Klassenraum vielleicht auch gleich direkt bei Microsoft …

comment:30 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Heute zweiter Realtest mot Kollegin zief über 90 Minuten (5./6. Stunde). Zu dieser Zeit war die Moodle-Website wegen einer DDoS-Attacke (welche Verrückten machen das?!) nicht erreichbar:

​https://www.belwue.de/trouble-tickets/ticket/242_2021-03-01_10-41-14.xml

Da BBB nicht unabhängig von Moodle zu benutzen ist, war damit eine Konferenz über BBB nicht möglich. Wir sind daher spontan auf Jitsi umgestiegen – zum Glück ist die Lösung von Herrn Emele unabhängig von der VK-Plattform.

Nach kurzen Problemen mit Rückkopplungen (Jitsi hat anders als BBB die dumme Angewohnheit, immer mit aktiviertem Mikrofon beizutreten) lief die Sitzung stabil.

Hier ist die Rückmeldung der Kollegin:

Also wie gesagt, grundsätzlich finde ich es gut. Anstrengend schon, aber eigentlich nur, weil ich einige SuS halt doch nicht so gut verstanden habe. Ich fand, dass es einen extremen Unterschied gab, je nach dem, wer gesprochen hat.
Schade war halt, dass das Bild so verpixelt war, aber das hatten wir ja schon.
Und warum meine Stimme manchmal weg war, kann ich überhaupt nicht zuordnen. Vielleicht lags an Jitsi?

Die Kollegin hatte mir erlaubt, zwischenzeitlich in die Konferenz hereinzuhören. Ich saß in einem anderen Raum in der Schule, weil ich bei etwaigen Problemen da sein wollte. Die Sitzung ging natürlich trotzdem von 5.45 raus, in diesem Fall zum Kreismedienzentrum Freudenstadt, und zurück zu mir in 5.44. Daher habe ich die Qualität so erlebt wie der Lehrer zuhause (abgesehen von möglichen Bandbreitenproblemen im Haushalt des Lehrers).

Daher konnte ich das Endresultat unserer Bemühungen beurteilen: was zuhause ankommt.

Die Qualität war wie von der Kollegin beschrieben: eher mäßig. Das Kamerabild wurde auf so kleine Auflösung reduziert und komprimiert, dass man nur erahnen konnte, wer welcher Schüler ist. Die Webcam schreibt natürlich Full-HD-Auflösung heraus, davon hat man aber in der Videokonferenz überhaupt nichts. Wie erwähnt würde es das System womöglich sogar entlasten, wenn man von vornherein mit geringerer Auflösung in die Sitzung geht. Ähnliches gilt für den Ton: von der perfekten Qualität im Klassenraum kommt beim Lehrer zuhause eine eher traurige Version mit Kompressionsartefakten und Drop-Outs an. Jedenfalls, wenn man weiß, wie das Original klingt.

Man kann bestätigen, dass die Aufnahme aller Stellen im Raum praktisch gleich laut klingt. (Uns schien, dass die letzte Reihe etwas lauter ist als die anderen, doch das ist ja konfigurierbar.) Die Echovernichtung funktioniert zuverlässig. Das System lief stabil, Verzerrungen durch übermäßige CPU-Auslastung gab es heute nicht. (Wir haben wie gestern auch Chrome benutzt, ich hatte leider keinerlei Zeit, um zu experimentieren.)

Insgesamt ist es beim Ton genau wie beim Video: die hohe Auflösung bekommt niemand zu hören, denn die endet an der BBB-Session. Dort wird sie auf das herabgerechnet, was die VK zulässt. Und das ist einzige Endergebnis, das wir herstellen.

Der Ton profitiert sehr vom Echo-Cancelling. Die überall gleich laute Aufnahme funktioniert ebenfalls. Zum „Hörkomfort“ schreibe ich gleich noch was ;-).

comment:31 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Hier als Anhang ist erst mal das Blockschaltbild von Herrn Emele, das die in 5.45 installierten Komponenten und ihre Verschaltung zeigt.

comment:32 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Die Kollegin zief hat jetzt netterweise die Aufnahmen freigegeben, die ich am Dienstag von ihrem Unterricht über 5.45 machen durfte. Es versteht sich von selbst, dass die Aufnahmen ausschließlich für den internen Gebrauch bestimmt sind.

@Emele: Lieber Herr Emele, die Kollegin bittet mich, ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Bilder und Sequenzen nicht weitergegeben oder weiterverwendet werden dürfen.

Zum Setting: In 5.45 lief das geplante Setup (siehe Blockschaltbild oben), als Konferenzsystem kam ersatzweise Jitsi zum Einsatz, weil BBB wegen eines Moodle-Angriffs nicht zu erreichen war. Ich saß im Nebenraum 5.44 und habe als vierter Teilnehmer den Unterricht phasenweise mit Erlaubnis der Kollegin mitverfolgt. (Die drei vorgesehenen Teilnehmer sind (1) der Schüler über den Win-PC, der das Audio in die Session injiziert, (2) ein Dummy-Schüler am Linux-PC, der den Videostream der Klassenkamera liefert und (3) Video und Audio vom Lehrer zuhause.)
Der Schüler am Win-PC ist beauftragt, die Ansicht zu kontrollieren, welche die Klasse auf dem Beamer sieht: Er muss entsprechend umschalten zwischen Übersicht der VK, Vollbild der Lehrerin / Desktop der Lehrerin und Bild der Dokumentenkamera (kam bei diesem Unterricht nicht zum Einsatz).

Ich hänge an dieses Ticket an:

  • zwei Screenshots des Klassenbildes, wie es auf meinem Desktop in 5.44 erschien (dürfte identisch mit dem sein, was die Kollegin zuhause sah)
  • drei Videosequenzen aus dem Unterricht:
    • zweimal Arbeitsphase, in der die Schüler den Auftrag hatten, mit ihren Sitznachbarn zusammmen eine Aufgabe zu bearbeiten
    • die Besprechungsphase, in der die Lehrerin die Ergebnisse der Schüler abfragt
    • eine kurze Rückmeldung der Schüler zur Übertragungsqualität nach der Stunde
Version 1, edited 6 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (next) (diff)

comment:33 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

@bau
Die Videostreams werden beim Hochladen abgewiesen, obwohl sie deutlich unter der erlaubten Attachment-Size von Trac liegen – Apache-Konfig??

Daher hier der Link zu meiner eigenen Festplatte:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Last edited 6 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

comment:34 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Tipp: Wenn ihr beim Anschauen Kopfhörer aufsetzt habt ihr das Originalerlebnis, wie es zief am Dienstag zuhasue hatte.

comment:35 by bau, 6 years ago

Ist vielleicht auch besser so, wenn die Videosequenzen und Bilder nicht grade in unserem TRAC rumstehen - oder?
Wie sieht es den mit dem Cloud-Link aus, der ist doch auch öffentlich - oder?

comment:36 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

Hm, Du hast völlig Recht. Unser Trac ist ja öffentlich sichtbar. Ich lasse mir was einfallen, danke für den Hinweis!

comment:37 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

-> Anhänge im Ticket sind entfernt, öffentliche Freigabe in der Cloud zurückgezogen.

Hermann Kaupp und Jens Baumgärtner hatten ohnehin schon einen persönlichen Zugang zu meiner Cloud, Christof und Herr Emele habe ich eben eingerichtet:

Adresse: ​https://rcloud.dynv6.net

Christof & Herr Emele: Ihre Nutzernamen sind Ihre Vornamen (alles klein). Ihrer Passwörter sind die vollen Namen Ihrer Ehefrauen (Vorname mit großem Anfangsbiuchstaben – kein Leerzeichen – Nachname mit großem Anfangsbuchstaben).
BITTE ÄNDERn SIE DIE PASSWÖRTER BEIM ERSTEN ZUGANG!

@Emele
Beim Anfangsbuchstaben des Vornamens Ihrer Frau bin ich mir nicht mehr ganz sicher, doch ich denke, ich habe richtig getippt ;-). Sonst einfach die Alternative probieren.
Last edited 6 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

comment:38 by Rüdiger Kupper, 6 years ago

@Kollegen
Ich lege alle Infos auch nach /Tausch-Kollegium/_Fachschaften/Netzwerkbetreuung/ auf dem Tauschserver.

comment:39 by lehm, 5 years ago

Das Ticket kann zu, oder?

comment:40 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Resolution: → erledigt
Status: new → closed

Ja, läuft weiterhin gut.

Note: See TracTickets for help on using tickets.